Märchenoper „Das Mooselfchen“ wird uraufgeführt
Weltpremiere auf der Wasserburg

Das Projekt, die Märchenoper „Das Mooselfchen“ zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des Kulturforums Netphen auf der Wasserburg Hainchen am 1. September uraufzuführen, stellten Dr. Ingeborg Längsfeld (1. Vorsitzende des Kulturforums), Ortsbürgermeister Franz Kringe, Elena Maria Runft (Geschäftsführerin des Kulturforums), Kunstschul-Leiterin Heidrun Fincks, Paul Breuer (1. Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins) und Matthias Merzhäuser (Musikschulleiter und Opern-Chorleiter, v. l.) vor.
  • Das Projekt, die Märchenoper „Das Mooselfchen“ zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des Kulturforums Netphen auf der Wasserburg Hainchen am 1. September uraufzuführen, stellten Dr. Ingeborg Längsfeld (1. Vorsitzende des Kulturforums), Ortsbürgermeister Franz Kringe, Elena Maria Runft (Geschäftsführerin des Kulturforums), Kunstschul-Leiterin Heidrun Fincks, Paul Breuer (1. Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins) und Matthias Merzhäuser (Musikschulleiter und Opern-Chorleiter, v. l.) vor.
  • Foto: Jörg Langendorf
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

la Hainchen. Die Wasserburg Hainchen mit ihrem Natur-Ambiente verändert sich: innen und außen und auch konzeptionell. Sie wird sich, so Paul Breuer, 1. Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins, noch mehr für alle relevanten Bevölkerungsschichten öffnen, damit auch für die Kultur. Und dieser Wandel wird gleich mit einem Paukenschlag eröffnet. Am Sonntag, 1. September, 16 Uhr, wird es im Schlosshof eine Weltpremiere geben: die Uraufführung der Märchenoper „Das Mooselfchen“, die auf Texten der Dichterin Katharina Diez basiert, die von 1809 bis 1882 in Netphen, Berlin und Düsseldorf lebte und von Königin Elisabeth von Preußen als ihrer Mäzenin in den Adelsstand berufen wurde.

"In einem großen dunklen Wald"

Dr. Ingeborg Längsfeld (1. Vorsitzende des Kulturforums Netphen), die in der Vergangenheit immer wieder den Fokus auf das Werk der Dichterin richtete (u. a. mit dem Buch „In einem großen dunklen Wald“ mit Illustrationen von Kathrin Klotzki-Progri, erschienen im Verlag Vorländer), entdeckte in einem Schweizer Archiv die Vertonung eines Diez-Textes namens „Das Mooselfchen“. Ein, wie Dr. Ingeborg Längsfeld bei der Vorstellung des Projekts betonte, sehr sinnliches Märchen, in dem es um die Suche nach der Liebe geht. Das musikalische Werk aus dem Jahre 1854 des Komponisten Georg Haeser wurde vermutlich noch nie aufgeführt. Das wird sich ändern, nicht in einem kleinen Konzertsaal, sondern inmitten der neuen, lichten Außenszenerie der Wasserburg, und das mit fast 200 Mitwirkenden.

Frauenchor aus Herzhausen wirkt mit

Eigens für das Projekt wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der Matthias Merzhäuser, Musikschulleiter der Stadt Netphen, federführend aktiv war. Denn an diesem Nachmittag treten neben dem Frauenchor des Gesangsvereins Einigkeit Herzhausen der Projektchor Die Elfen mit fast 50 Sängerinnen und als Gäste die beiden Sopranistinnen Manuela Meyer und Karola Semrau auf. Und was wäre eine Oper ohne musikalische Begleitung? Ein Ding der Unmöglichkeit. Die Philharmonie Südwestfalen unter dem Dirigat von Gudni Emilsson übernimmt den musikalischen Part und gibt damit ihr Debüt auf der Wasserburg. Merzhäuser: „Ich bin mir sicher, wir haben einen musikalischen Schatz gehoben!“ Eingebunden wird auch die Kunstschule. Leiterin Heidrun Fincks: „Die Jüngsten kommen als Mooselfchen, die älteren Kunstschul-Teilnehmerinnen zeigen ,lebende Kunstwerke‘. Eine Idee, die aus Japan stammt und die zwei Schülerinnen bei einem Event in Amsterdam gesehen haben und davon so begeistert waren, dass es jetzt auch in Netphen umgesetzt wird.“ In der Pause werden die Schüler die Werke zeigen und beweisen: „Die Kunst lebt.“ Und das vor Ort, wie Franz Kringe, Ortsbürgermeister von Hainchen, betonte.

Bei Regen in der Kirche in Salchendorf

Für Elena Maria Runft, neue Verantwortliche des Kulturbüros, wird es eine Herkules-Aufgabe zum Auftakt der Veranstaltungen des Kulturforums 2019/20 sein (wir berichten noch). Es wird genügend Parkraum ausgewiesen, ein Shuttle eingerichtet, und es gibt einen Ausweichort bei Regenwetter: die katholische Kirche in Netphen-Salchendorf. Elena Maria Runft: „Wir müssen pokern!“ Um Karten sollte man sich schnellstens bemühen, denn das Kontingent ist beschränkt. Tickets gibt es u. a. beim Kulturbüro an der Amtsstraße in Netphen und an der Konzertkasse der Siegener Zeitung.

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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