Alle Häuser müssen an den Kanal

Bürgerversammlung in Eschenbach / Kein Geld für Bolzplatz / Anregungen an Verwaltung

Eschenbach. Bei der jüngsten Bürgerversammlung in Eschenbach begrüßte Ortsvorsteherin Iris Cremer laut Pressemitteilung alle Erschienenen, unter ihnen auch Bürgermeister Rüdiger Bartsch, Tiefbauamtsleiter Udo Ricklefs und Ordnungsamtsleiter Johannes Schneider. Cremer bedankte sich für die Leistungen der Dorfgemeinschaft in den vergangenen Monaten und eröffnete das Gespräch über die anstehenden Themen.

Für eine Komplett-Erneuerung des Bolzplatzes stehen in diesem Jahr keine Finanzmittel zur Verfügung, erfuhren die Eschenbacher. Nach Absprache mit der Verwaltung sollen aber die Tore befestigt, neue Netze angeschafft und auf kleinen Teilflächen des Bolzplatzes Sand aufgebracht werden.

Die Ortsvorsteherin wies auf das neue Halteverbot beim Kindergarten hin. Außerdem sei jeweils 15 Meter vor und hinter einer Bushaltestelle das Parken verboten. Außerdem sprach sie die sanierungsbedürftige Mauer »Am Birkenrain« an. Udo Ricklefs erläuterte, dass die Grundstückseigentümer momentan keine Arbeit auf dem Grundstück zuließen. Außerdem benötige man 45000DM, um die Mauer fachgerecht wiederherzustellen. Diese Mittel ständen 2001 nicht zur Verfügung.

Der Tiefbauamtsleiter sprach außerdem nötige Kanalbaumaßnahmen an. Durch eine Landesverordnung seien die Kommunen verpflichtet, bis Ende des Jahres 2005 alle Häuser an den Kanal anzuschließen. Nur im Außenbereich gebe es noch die Möglichkeit der Befreiung vom Anschlusszwang, an hohe Bedingungen geknüpft. Auf einem Plan zeigte Ricklefs die in Eschenbach betroffenen Gebäude in der Hagerstraße und der Schießbergstraße, die noch anzuschließen seien. In der Schießbergstraße komme hinzu, dass eine Verlegung des Kanals durch die Grundstücke wegen des felsigen Bodens und der Topographie nicht möglich sei. Eine Verlegung durch die Straße erfordere den Einbau einer Hebeanlage. Darüber hinaus wäre anschließend die Straße herzustellen. Ebenfalls ohne Kanalanschluss seien bisher eine Jagdhütte, das Sportheim sowie das Sägewerk Schmitt. Nur für die Jagdhütte sah er die Möglichkeit einer Befreiung vom Anschlusszwang.

Als Anregungen aus der Bürgerschaft nahm die Verwaltung die Regenwasserentwässerung unterhalb des Hauses »Lebenshilfe« auf, die teilweise bis zu einem Meter ausgespült sei und dauerhaft befestigt werden müsse. Außerdem benötigen Mauerwerk und Fugen der Andachtshalle eine Aufarbeitung. Wenn die Stadt das Material stellt, soll das in Eigenleistung geschehen. Laut Iris Cremer will man die Büsche an der Seite der Halle entfernen, den Bereich einsäen und anschließend den Bekanntmachungskasten an der Außenseite anbringen.

Zum Schluss erinnerte Iris Cremer daran, dass die Astschnittsammlung am Friedhof nicht mehr durchgeführt wird. Stattdessen kann jetzt jeder seinen Astschnitt durch die Stadt entsorgen lassen. Voraussetzung ist die fristgerechte Anmeldung per Karte, wie beim Sperrmüll. Der Frühjahrstermin am 15. März ist bereits verstrichen. Der Anmeldeschluss im Herbst ist am 20. Oktober.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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