Beeindruckt von Solidarität

SPD-Fraktion Netphen machte jetzt Station in Helgersdorf

sz Helgersdorf. Helgersdorf, mit rund 400 Einwohnern einer der kleinen Ortsteile der Stadt Netphen, war diesmal Ziel der Rundreise der SPD-Fraktion Netphen. Bei der Vorbereitung des Termins, der einem Gespräch mit den Vertretern sämtlicher ortsansässiger Vereine mit der Fraktion über die Helgersdorfer Probleme diente, war Ortsvorsteher Willi Schnorrenberg (CDU) Ansprechpartner. Laut einer Mitteilung kamen außer den Vorsitzenden des Backesvereins, des Mahnglockenturm-Komitees, des Kapellenvereins St. Elisabeth sowie des Gemischten Chores »Einigkeit Helgersdorf« noch weitere Helgersdorfer zu dem Gespräch.

SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Heinz dankte den zahlreich erschienenen Vereinsvertretern und wertete diesen Zuspruch als Ausdruck der relativ hohen Erwartung an die Fraktion. Anschließend stellten die Vereinsvertreter ihre Vereine und deren Aktivitäten vor. Fazit der SPD: »Die Dorfgemeinschaft ist ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Ausdruck hierfür ist auch die Tatsache, dass in wenigen Monaten eine eigene Homepage ins Internet eingestellt werde.«

Aktuell brennendstes Problem sei der Umstand, dass der seit 120 Jahren bestehende Gasthof Meiswinkel Mitte dieses Jahres geschlossen werde, heißt es weiter. Der ebenfalls renommierte Gasthof »Zum Wiesental« biete für viele dörfliche Aktivitäten leider nicht die erforderlichen räumlichen Möglichkeiten. So seien beispielsweise Chorproben im Ort nicht mehr möglich, die Seniorenfeiern würden stark beeinträchtigt.

Die Zusammenkunft zwischen SPD-Fraktion und Vereinen sei deshalb geradezu symptomatisch: »Wie geht es ohne den Versammlungsraum weiter in Helgersdorf?« Die Genossen seien als erste politische Partei mit dieser Problematik konfrontiert worden. Überlegungen zur Problemlösung bestimmten den Verlauf dieser Begegnung. Nach einigen Standorterörterungen schälte sich bald der stillliegende Bahnhof und sein Umfeld als zu favorisierender Standort heraus.

Nachdem neben einigen grundsätzlichen Überlegungen u.a. auch die Gründung eines Trägervereins als »kein nennenswertes Problem« kommentiert wurde, nahm Manfred Heinz den Auftrag entgegen, ein weiterführendes Gespräch über diese Problematik zu vermitteln. Es könne nicht angehen, dass Netphens »City« durch ihre finanziellen Folgelasten unstreitigen Handlungsbedarf in den Ortschaften auf lange Zeit blockiere, lautete die Antwort des Fraktionsvorsitzenden, der sich ebenso wie seine Kolleginnen und Kollegen beeindruckt von der offenkundigen Solidarität der Dorfgemeinschaft zeigte.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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