Begegnungsstätte vollendet

Helfer-Crew feierte Abschluss der Umbauarbeiten

cr Hainchen. So ein Umbau muss ordentlich gefeiert werden, dachten sich die vielen Johannländer Helfer, die aus der Turnhalle der Johannlandschule eine schmucke Mehrzweckhalle »gezaubert« haben. Am Freitag kamen die Fleißigen in trauter Runde zusammen, der ehemalige Gemeindedirektor - und jetzige Siegener Bürgermeister - Ulf Stötzel als einer der Wegbereiter war auch zugegen. Sein Nachfolger, Bürgermeister Rüdiger Bartsch, natürlich auch.

Alle stießen an auf die Wiedereröffnung als öffentliche Begegnungsstätte. Eine prächtige Bühne wurde angebaut, die durch immer mehr Veranstaltungen notwendig geworden ist. So haben künftig auch kulturelle Festlichkeiten jeglicher Art im oberen Johannland eine geeignete »Plattform«.

Ausschlaggebend für den gesamten Umbau waren die in vielen Bereichen der Sportstätte dringend erforderlichen Modernisierungen bzw. die Angleichung an die heutigen Richtlinien des Raumprogramms, dem Ausstattungsstandard und die Beachtung und Umsetzung der neuesten Vorgaben des GUVV. Im Rahmen der Baumaßnahme wurden rund 4000 Arbeitsstunden in Eigenleistung durch die Vereine der Ortschaften Hainchen, Irmgarteichen und Werthenbach erbracht. Besonders erwähnenswert sind hierbei die Leistungen im Bereich der Elektroinstallation, die komplett in Eigenleistung erbracht wurden. Maurer waren aktiv, Abbrucharbeiten erforderlich, die Herstellung der Bühne, die Montage der Profilverbretterung an den Hallenwänden, der Einbau von Wärmedämmung in die Hallendecke und vieles mehr musste bewerkstelligt werden.

Auch der vorhandene Eingangsbereich wurde durch eine vorgelagerte Eingangshalle mit WC-Trakt in dieser Aktion erweitert. Die gesamten Herstellungskosten belaufen sich auf etwa 450000 e, wobei der Zuschuss des Landes NRW rund 311000 e beträgt. Alle freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer wurden aufgrund der durch Eigenleistung relativ gering gehaltenen Kosten zu dem Imbiss geladen.

Bernd Wieczorek, der Projektbetreuer der Stadt Netphen, und Paul Legge als Architekt hatten sich am Freitag natürlich in der vollendeten Halle eingefunden. Zufrieden und optimistisch sehen alle Beteiligten den Abschluss der Arbeiten, die von September 2001 bis jetzt andauerten. »Das Ergebnis ist ein gutes«, bestätigte Bartsch in Übereinstimmung mit Stötzel und den vielen namenlosen Helfern.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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