„Blick auf Siegen“ in der Burgremise

Der „Blick auf Siegen“ hat einen Platz in der Burgremise gefunden. Unser Foto zeigt die Bildübergabe durch Dr. Peter Birkner (RWE Rhein-Ruhr Netzservice, l.) an den Vorstand des Burgenvereins, Dieter Viehöfer und Alexander Wollschläger (r.). Foto: sz
  • Der „Blick auf Siegen“ hat einen Platz in der Burgremise gefunden. Unser Foto zeigt die Bildübergabe durch Dr. Peter Birkner (RWE Rhein-Ruhr Netzservice, l.) an den Vorstand des Burgenvereins, Dieter Viehöfer und Alexander Wollschläger (r.). Foto: sz
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sz Hainchen. Das Ölgemälde „Blick auf Siegen“ war eine der letzten künstlerischen Auftragsarbeiten des Siegener Malers Hermann Manskopf. Als der Maler und Bildhauer am 24. Februar 1985 im Alter von 71 Jahren starb, hing das monumentale Gemälde (160 cm x 130 cm) gerade ein Jahr im Foyer des RWE-Verwaltungs-gebäudes an der Friedrichstraße in Siegen. 25 Jahre nach seinem Tod hat das Bild nunmehr einen vorläufigen, würdigen Platz in der Gemäldegalerie des Siegerländer Burgenvereins an der Wasserburg Hainchen gefunden.

Dr. Peter Birkner, Technischer Geschäftsführer der RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH, übergab das Gemälde als Leihgabe an den Vorsitzenden des Siegerländer Burgenvereins und seinen Stellvertreter, Alexander Wollschläger und Dieter Viehöfer.

Der Vorsitzende des Siegerländer Burgenvereins dankte für die treuhänderische Überlassung des Bildwerks, das die Galerie zeitgenössischer Siegerländer Künstler bereichere. Sein Dank galt aber auch der RWE für die Unterstützung der Bemühungen des Burgenvereins um eine kulturelle Belebung des baulichen Kleinods „Wasserburg Hainchen“ 34 Jahre nach ihrem Wiederaufbau. Mit der Einrichtung der kulturellen Begegnungsstätte in der Burgremise sei ein lebendiger Treffpunkt in einem verkehrsfernen Winkel der Region entstanden.

Dr. Peter Birkner freute sich, mit der Bildübergabe einen Beitrag zur kulturellen Identität des Burgenvereins geleistet zu haben. Der Umzug von Siegen nach Hainchen habe sich angeboten, weil die Neugestaltung des Foyers im RWE-Verwaltungsgebäude eine zeitgemäßere Einrichtung vorsah, gab Birkner zu verstehen.

Das Spätwerk von Hermann Manskopf lenkt 25 Jahre nach seinem Tod auch noch einmal den Blick auf sein künstlerisches Vermächtnis. Ein Spaziergang durch die Stadt beweist, wie sehr sich der Künstler mit seiner Heimatstadt verbunden fühlte. In zahlreichen öffentlichen Gebäuden sind seine Bilder zu bewundern.Sein „Blick auf Siegen“ war nicht nur, wie auf einem seiner letzten Werke, vom Häusling aus auf den Siegberg gerichtet. Seine Staffelei stand auch auf dem Giersberg und anderen Bergen der Stadt. Seine Siegerländer Heimat bildete stets einen Mittelpunkt im malerischen Œuvre, eingeschlossen das Sujet des arbeitenden Menschen. Als Kunstlehrer am Ev. Gymnasium in Weidenau und in Stift Keppel ist Hermann Manskopf vielen Schülern in Erinnerung geblieben.Unvergessen ist auch sein Engagement an der Ruine Ginsburg. Mit großer Begeisterung gründete er mit einer Arbeitsgruppe den Verein zur Erhaltung der Ginsburg. Sein Ziel: die unter Schutt und Erde schlummernden Mauerreste der einst nassauischen Grenzfeste freizulegen und das historische Erbe der Ruine zu bewahren. Mit seinen „Ginsburgmännern“ hat er sich das Verdienst erworben, das bauliche Dokument einer bewegten Vergangenheit wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt zu haben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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