Dachstuhl brannte völlig aus

Feuer vermutlich nach Sanierungsarbeiten ausgebrochen – Schaden: 200000 DM

Werthenbach. Völlig ausgebrannt ist gestern am frühen Abend das Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses in Werthenbach. Gegen 16.30 Uhr bemerkten die Bewohner – ein Ehepaar im Alter von 60 und 56 Jahren – ungewöhnliches Knistern im Dachstuhl. Als sie zur Nachschau die Dachluke öffneten, schlugen den Bewohnern die Flammen bereits entgegen. Das Ehepaar brachte sich in Sicherheit und alarmierte die Feuerwehr. Als die ersten Löscheinheiten eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl. Bei dem gepflegten Haus, etwas abseits an der Wiesenstraße gelegen, hatten die Wehrmänner der Löschzüge Netphen, Deuz, Hainchen, Irmgarteichen, Grissenbach und Nenkersdorf alle Hände voll zu tun, das Geschehen unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Brandes auf das erheblich beschädigte Untergeschoss zu verhindern. Nach zweieinhalb Stunden war der Brand soweit gelöscht, dass der Leitstelle gemeldet werden konnte: »Bis auf ein paar Glutnester ist alles unter Kontrolle.« Schon von weitem gab es deutliche Anzeichen für das Großereignis – dichte Qualmwolken zogen durchs Tal. Blaulicht und Martinshörner der Einsatzfahrzeuge bestimmten die Szenerie. Dutzende von Zuschauern standen an den Straßen und schauten sich den Feuerwehreinsatz gespannt an. Löschwasser wurde aus dem nahen Bach gewonnen. Unter Atemschutz versuchten die Blauröcke einen Innenangriff in dem stark verrauchten Haus. Nach Informationen der Siegener Zeitung sind womöglich unsachgemäße Sanierungsarbeiten eines Fachbetriebes am Dach des Hauses dafür verantwortlich, dass es zu dem Dachstuhlbrand kommen konnte. Dies bestätigte der Hausbesitzer gegenüber der SZ. Zu der Frage machte die Polizei gestern jedoch noch keine Angaben. Am Abend wurde das Areal beschlagnahmt, die Brandsachverständigen begannen mit ihren Ermittlungen. Über die Höhe des Schadens lagen zunächst keine Angaben vor, kurz vor Redaktionsschluss schätzte die Kreispolizeibehörde das Ausmaß der Zerstörungen auf einen Gegenwert von rund 200000 DM. Von den eingesetzten 96 Feuerwehrleuten wurde zum Glück niemand verletzt. Über Nacht hielten die Löschzüge Hainchen und Irmgarteichen Brandwache vor dem inzwischen unbewohnbaren Haus.kalle/avb/mir

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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