Das (Un)Vergängliche

Heidrun Fincks beschäftigt sich in ihrer Ausstellung „(Un)Vergänglich“ mit Glaubens- und Lebensfragen.  Foto: anne
  • Heidrun Fincks beschäftigt sich in ihrer Ausstellung „(Un)Vergänglich“ mit Glaubens- und Lebensfragen. Foto: anne
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anne Netphen. Was ist es, was im Leben Bestand hat? Diese Frage hat sich auch die Leiterin der Netpher Kunstschule Fincks gestellt. Darauf gibt es natürlich keine pauschale Antwort, aber die Künstlerin hat in ihren Arbeiten diese Gedanken über ihren Glauben und das Unvergängliche verarbeitet. Herausgekommen ist eine spannende Ausstellung mit dem Titel „(Un)Vergänglich“.

Am Freitagabend wurde die Vernissage im Alten Feuerwehrhaus – Haus der Kultur und Begegnung am St. Petersplatz in Netphen – mit Musik von Tine Loos, Marius Fincks, Lukas Fakner und Björn Ginsberg umrahmt. Natürlich war es kein Zufall, dass gerade diese Band spielte, denn so manches Mal wurde Heidrun Fincks auch durch die Band ihres Sohnes und deren Musik inspiriert. „Ich möchte die Kunst als Medium nutzen, um den Glauben als Unvergängliches zu zeigen. Dabei soll die Kunst aber nicht überrollen, provozieren, sondern sie ist etwas sehr Persönliches“, so die Künstlerin.

In manchen Bildern ist der Bezug zur Bibel und zum Glauben offensichtlich. Bibelverse sind mal versteckter, mal sehr offensichtlich Bestandteil der Werke. Dabei „formt Heidrun Fincks immer wieder in ihrem eigenständigen Stil Querverweise und Zitate aus – sowohl auf kunstgeschichtlicher wie auch auf theologischer Ebene“, würdigte der Kunst- und Theologiestudent Roman Klaes die Verbindung der beiden Bereiche.

Oft wird der Betrachter auch direkt angesprochen mit Fragen wie „Was steckt hinter unserer Fassade?“ In der Ausstellung sieht sich der Betrachter außerdem mit einer Vielfalt an Techniken, von Acryl über Metallkomponenten, Industrieabfällen bis zu Pastellkreide konfrontiert, die den Reiz der Ausstellung ausmacht. Schrauben in oder vielmehr auf den Bildern sind keine Seltenheit. Dabei malt Heidrun Fincks auch abstrakt, wie zum Beispiel in ihrem Werk „Damaskus“.

Übrigens eröffnete diese Vernissage die erste offizielle Bilderausstellung im Haus der Begegnung. Und die war vielversprechend. Auch der Geschäftsführer des Kulturforums Netphen, Lothar Groos, stellte aufgrund der zahlreichen Gäste bei der Ausstellungseröffnung zufrieden fest: „Das Haus wird seinem Namen gerecht.“ Die Ausstellung ist bis zum 5. Mai dienstags von 16 bis 19 Uhr, mittwochs von 14 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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