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Lockdown für Fitnessstudios beendet
Eisen werden wieder gebogen

Mario Bürger ist Leiter des Fitnessstudios N-Flow in Netphen. Vor der geplanten Eröffnung am kommenden Montag müssen allerdings noch ein paar Dinge erledigt werden.
  • Mario Bürger ist Leiter des Fitnessstudios N-Flow in Netphen. Vor der geplanten Eröffnung am kommenden Montag müssen allerdings noch ein paar Dinge erledigt werden.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

gro Netphen. Sportmuffel und Couchpotatos müssen jetzt ganz stark sein, denn die Zeit der Ausreden ist vorbei. Aufgrund der gesunkenen Inzidenz haben seit Mittwoch wieder viele der hiesigen Fitnessstudios geöffnet. Für Betreiber und Kunden geht damit eine lange Leidenszeit zu Ende. Alle hoffen inständig, dass das auch so bleibt.

Allerdings ist man von Normalität immer noch ein ganzes Stück entfernt, denn an ein Training ohne Einschränkungen ist nach wie vor nicht zu denken. Trainieren ist aktuell nur mit negativem Schnelltest oder aber für Geimpfte und Genesene möglich. Terminvereinbarung ist jedoch oftmals nicht mehr notwendig. Beim Trainieren selbst gibt es kaum Einschränkungen. Die Maske, die man auf dem Weg zum Trainingsgerät tragen muss, darf dort abgesetzt werden.

gro Netphen. Sportmuffel und Couchpotatos müssen jetzt ganz stark sein, denn die Zeit der Ausreden ist vorbei. Aufgrund der gesunkenen Inzidenz haben seit Mittwoch wieder viele der hiesigen Fitnessstudios geöffnet. Für Betreiber und Kunden geht damit eine lange Leidenszeit zu Ende. Alle hoffen inständig, dass das auch so bleibt.

Allerdings ist man von Normalität immer noch ein ganzes Stück entfernt, denn an ein Training ohne Einschränkungen ist nach wie vor nicht zu denken. Trainieren ist aktuell nur mit negativem Schnelltest oder aber für Geimpfte und Genesene möglich. Terminvereinbarung ist jedoch oftmals nicht mehr notwendig. Beim Trainieren selbst gibt es kaum Einschränkungen. Die Maske, die man auf dem Weg zum Trainingsgerät tragen muss, darf dort abgesetzt werden. Auch Duschräume und Umkleidekabinen dürfen in den Studios wieder benutzt werden, wenn dort der Mindestabstand gewährleistet werden kann.

Nach sieben Monaten wieder geöffnet

Mario Bürger, Leiter des N-Flow-Fitnessstudios im Freizeitpark Netphen, freut sich nach sieben langen Monaten darauf, wieder Gäste begrüßen zu dürfen. „Ich freue mich tierisch über die Öffnung, muss aber auch sagen, dass mir die Online-Kurse, die ich fast täglich geleitet habe, auch sehr viel Spaß gemacht haben“, gibt Bürger zu. Es sei einfach schön gewesen, zu sehen, wie sich die Menschen in dieser trostlosen Zeit über ein bisschen Bewegung und Abwechslung gefreut haben. „Das Lächeln der Leute nach einem harten Workout ist für mich persönlich einfach der beste Lohn“, sagt der Fitnesscoach gegenüber der SZ.

Bürger zufolge ist es allerhöchste Zeit. Stichwort Bewegung und Gesundheit: „Die Muskulatur ist während der Pandemie sicherlich bei vielen enorm zurückgegangen. Auch für den Stressabbau ist Sport und Bewegung so wichtig“, erklärt Bürger.

"Auch für den Stressabbau
ist Sport und Bewegung so wichtig."

Mario Bürger
Leiter Fitnessstudio N-Flow

Der Bedarf ist groß. In den letzten Tagen habe er sich vor Nachfragen kaum retten können. „Alleine in der letzten halben Stunde habe ich 18 Anrufe erhalten. Alle möchten wissen, wann und unter welchen Bedingungen es bei uns weiter geht“, so der Fitnesstrainer.

Gute Vorbereitung das A und O

Gute Vorbereitung sei das A und O. „Wir wollten ein festes Datum haben, damit wir und auch die Kunden sich auf den Start einstellen können.“ Man habe sich auf den Montag verständigt. Um den Besuch im Studio so angenehm wie möglich zu gestalten, haben sich die Verantwortlichen ein neues kontaktloses Login-System einfallen lassen. Mithilfe einer Chipkarte können jetzt Impf- und Genesenenstatus leicht dokumentiert werden. „Die Karte bekommt jeder nach seinem ersten Besuch bei uns. Hier sind alle wichtigen Informationen direkt gespeichert“, so der Leiter. Auch Raik Richter, Geschäftsführer des N-Flow Freizeitparks, freut sich. „Ich bin wirklich froh, dass wir endlich wieder starten können. „Wir haben jetzt im Vorfeld versucht, das Studio so umzugestalten, dass es den Leuten leicht fällt, sich an die Regeln zu halten.“

60 Mitarbeiter im Lockdown gekündigt

Doch die Szene hat auch Federn gelassen. Im langen Lockdown musste über 60 Mitarbeitern im Freizeitpark gekündigt werden. „Die 450-Euro-Kräfte konnten beispielsweise nicht in Kurzarbeit geschickt werden. Uns blieb leider nichts anderes übrig“, erklärt der Geschäftsführer und betont weiter: „Wir hoffen, dass die Inzidenzen jetzt weiter sinken und wir auch wieder mehr Mitarbeiter einstellen können.“

Während des Lockdowns habe er die Beiträge nach unten angepasst. „Wir sind unseren Mitgliedern in den letzten Monaten sehr entgegengekommen. Ich glaube, dass uns dies zum großen Teil auch gerettet hat und jetzt alle gerne wiederkommen“, sagt Richter abschließend. Normalität und Alltag nahm man früher als gegeben hin. Heute sind alle dankbar dafür.

Autor:

Sarah Groos

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