Feldwasser-Areal wurde noch einmal vertagt

kano Netphen. Vertagt wurde gestern Abend das Thema barrierefreies Wohnen auf dem Areal der ehemaligen Anne-Frank-Hauptschule in Dreis-Tiefenbach. Ursprünglich stand es auf der Tagesordnung des Netphener Stadtentwicklungsausschusses – und wurde von diesem abgesetzt. Das Wilnsdorfer Architekturbüro Winkel und Partner sollte seine Planungen vorstellen, die es im Auftrag des Bauträgers aus Erndtebrück, der Firma Berge-Bau, erarbeitet hatte. Noch im vergangen Jahr gab der Rat der Stadt Netphen beiden Beteiligten die Gelegenheit, ihren Entwurf und die Finanzierung detailliert bis Ende 2009 zu überarbeiten (die SZ berichtete). Die städtebaulichen Planungen sollten nun gestern der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Doch dazu kam es nicht: Bürgermeister Paul Wagener sah weiteren Debattenbedarf, der ihm vom Ältestenrat signalisiert worden sei. Sehr zur Verärgerung der CDU-Fraktion. „Ich bin überrascht von der Information. Dass großer Erklärungsbedarf vorliegt, ist nicht bekannt“, meinte Rüdiger Bradtka. Die CDU wolle „auf jeden Fall über die Präsentation informiert werden“ und das Thema behandelt wissen. Zugleich beantragte er im Namen seiner Fraktion einen Tag vor der Ratssitzung eine Sondersitzung für den 24. Februar, in der das Architekturbüro seine Pläne vorstellen kann. Dem schlossen sich neben der CDU auch die Grünen an, die restlichen Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses enthielten sich bei – zwei Gegenstimmen – ihrer Meinung.

Hintergrund der Vertagung könnte auch folgendes sein: Wie die SZ aus diversen Quellen erfuhr, soll neben der Firma Berge-Bau nun noch ein weiterer Investor aus Düsseldorf sein Interesse an dem Feldwasser-Areal der Stadt Netphen bekundet haben.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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