Gemeinsam stark

Einfühlsame Weisen brachte der Gemischte Chor Einigkeit Helgersdorf in der St.-Elisabeth-Kapelle zum Vortrag. Foto: hmw
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hmw Helgersdorf. Auch wenn der Frühling noch auf sich warten lässt – das Frühjahrskonzert des Gemischten Chors Einigkeit Helgersdorf in der kleinen St.- Elisabeth-Kapelle erwies sich am Sonntag als echter Volltreffer. Als musikalisches i-Tüpfelchen hatte man die vereinigten Jugendorchester der Musikkapellen Netphen-Salchendorf und Werthenbach, Cravallo Ffortissimo, eingeladen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Leo Meiswinkel hatte der Gemischte Chor unter dem Dirigat von Gottfried Herrmann schöne, einfühlsame Weisen zu bieten. Einige davon hat der versierte Chorleiter selbst arrangiert. „Liebe ist wie wildes Wasser“ hieß es zur Einleitung; dann folgten etliche sakrale Weisen. Sehr lebendig kam das populäre Kirchenlied „Lobe den Herren“ zum Vortrag, ebenso freudig gerieten die Interpretation von „Vater unser“ und der „Andachtsjodler“, vielseitig klang die fernöstliche Komposition „Mayenziwe ‘Ntando Yakho“. Einfühlsam präsentierte der Chor danach mit der Melodie „Still ruht der See“ seinen letzten A-cappella-Vortrag.

Reichlich Farbe und auch viel Verve brachte anschließend das von Steffen Heupel geleitete Jugendorchester in das Programm ein. Die junge, agile Truppe beherrscht ihre Instrumente vorzüglich und hatte sowohl moderne als auch klassische Werke zu bieten. Virtuos und mit verschwenderischer Klangfülle präsentierten die Musikanten „Arioso“ und „Highland Cathedral“, woran das gut und ausgewählt besetzte Holzregister einen erheblichen Anteil hatte. Sehnsüchte weckte danach das „Russische Tagebuch“, ein Potpourri bekannter und beliebter Melodien aus den Weiten der Taiga und Tundra. Stürmisch beklatscht wurde gleichfalls die gekonnte Darbietung der Werke „Free World Fantasy“ und „Conquest Of Paradise“. Zum Abschluss gab es einen „Knaller“ mit dem gemeinsamen Auftritt von Chor und Kapelle: Bei der „Post im Walde“ brillierte als Trompetensolist Florian Finé, der auf der Empore das Echo blies, zuvor war der Chor mit brennenden Kerzen in die Kapelle einmarschiert. Zum Abschied gab es kräftigen Applaus und eine Spende für die Ausführenden.

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