Internet in Netphen
Hotspots werden definiert

Dank eines Fördergutscheins kann Netphen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sogenannte Accesspoints einrichten, um den freien Zugang zum Internet zu ermöglichen.
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  • Foto: sos (Archiv)
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sos Netphen. Nachdem Netphen beim ersten Aufruf der WiFi4EU-Ausschreibungsrunde 2018 nicht berücksichtigt wurde, war die Stadt in diesem Jahr erfolgreich und erhält in diesem Zuge einen Fördergutschein in Höhe von 15 000 Euro. Damit soll der Zugang zum schnellen Internet in öffentlichen Räumen ermöglicht werden. Das Geld ist für die Geräte- und Installationskosten von WiFi-Hotspots bestimmt, unter anderem für Netzteile, Verteiler und Firewalls.

Drei Standorte im Gespräch

Die Verwaltung schlägt vor, außerhalb der Wasserburg Hainchen zwei Zugangspunkte, sogenannte Accesspoints, einzurichten. Einer sei am alten Bahnhof in Deuz gut umsetzbar, drei im Bühlgarten. Auch der Freizeitpark „N-Flow“ in Netphen und der in der Entstehung befindliche Bewegungspark nebenan sollen bedacht werden, und zwar mit fünf Accesspoints innen und einem außen.

Alle Siedlungsschwerpunkte bedenken

Manfred Heinz (SPD) stellte im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss fest, dass Hainchen doch auch „auf private Art und Weise“ für WiFi sorgen könne. Wichtiger sei seiner Meinung nach, dass Dreis-Tiefenbach als dritter Siedlungsschwerpunkt neben Netphen und Deuz bedacht werde.
Die Vorschläge basierten auf der Möglichkeit, kostengünstig an Telefonanschlüsse zu kommen, erklärte Tiefbauamtsleiter Rainer Schild. Für Dreis-Tiefenbach müsse das erst noch geprüft werden. Ausschussvorsitzender Alfred Oehm (CDU) fand, dass die Erstberatungsstelle Kompass sich für einen Zugangspunkt eignen würde; „die Telefongebühren zahlt die Stadt doch eh“.

Freizeitbad nicht interessiert

Zudem wollte er wissen, ob das Freizeitbad nicht auch mit WiFi versorgt werden sollte. Das wolle der Betreiber nicht, hieß es seitens der Verwaltung. Auf weitere Nachfrage von Rüdiger Bradtka (CDU) erinnerte Oehm daran, dass Handys ohnehin nicht benutzt werden dürften, weil keine Fotos erlaubt seien. Deswegen sei auch kein Internet notwendig.
Manfred Heinz bat darum, über die genauen Standorte der Accesspoints im Rat zu entscheiden.

Autor:

Sonja Schweisfurth (Redakteurin) aus Siegen

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