Keilerstadt behält Kämmerer

H.-J. Hengstenberg bleibt bis 2012 Beigeordneter in Netphen

js Netphen. Wenn Mitte März nächsten Jahres seine Wahlzeit abläuft, muss Netphens Beigeordneter Heinz-Joachim Hengstenberg keine Konkurrenz fürchten. Der Hauptausschuss empfahl am Dienstag dem Rat einstimmig, den 59-jährigen Kämmerer bis zum Ende seiner Dienstzeit wiederzuwählen. Sollte das Stadtparlament ein ebenso eindeutiges Votum aussprechen, wird Hengstenberg noch bis zum 31. Dezember 2012 über die Finanzen der Keilerkommune wachen.

Die Stelle des Beigeordneten wird durch diese Wiederwahl nicht ausgeschrieben. Hengstenberg wurde 1947 in Siegen geboren, absolvierte zunächst eine Ausbildung bei der Polizei, bevor er sein Abitur nachholte und sich beim Kreis Siegen-Wittgenstein für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst ausbilden ließ. Nach einer fünfjährigen Amtszeit als Stadtrat in Fürstenfeldbruck kam Heinz-Joachim Hengstenberg zurück ins Siegerland, wurde Beigeordneter der Stadt Netphen und zugleich allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Zu den Aufgabenbereichen des »Schatzmeisters« zählen Kämmerei, Liegenschaften und Abgaben, Stadtwerke, Ordnungsamt, Soziales und die Schulen.

Peter Katz (UWG) lobte Hengstenberg für seine »hervorragende Arbeit«. Die CDU-Fraktion hatte sich im Vorfeld die Frage gestellt, ob eine Ausschreibung der Stelle »strategisch« sinnvoll sei. Die Antwort habe »Nein« gelautet, wie Manfred Heinz (SPD) berichtete.

Auch Peter Latsch (Grüne) hob die bisherige Arbeitsleistung Hengstenbergs hervor. »Sie haben immer ein offenes Ohr, die Menschlichkeit ist oft einmalig.«

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