Knoten binden um die Wette

Jugendfeuerwehren trugen spannende Meisterschaften aus

sib Nenkersdorf. Die 13. Stadtmeisterschaften der Jugendfeuerwehren Netphen wurden am Samstag auf dem Nenkersdorfer Sportplatz ausgetragen. Zügig arbeiteten sich die Mädchen und Jungen zwischen zehn und 17 Jahren durch die insgesamt fünf Spielstationen. Es nahmen 100 Jugendliche in Gruppen zu je fünf Personen aus allen zehn Löschzügen der Stadt Netphen teil.

Stadtjugendwart Jörg Otter und sein Team betreuten den Blaurock-Nachwuchs. Otter nahm auch im Anschluss an die Spiele gemeinsam mit Stadtbrandmeister Horst Kühn die Siegerehrung vor. In diesem Jahr ging der Wanderpokal an die Eschenbacher Feuerwehrjugend. 2001 hatte Herzhausen den Pokal gewonnen. Auf Platz zwei gelangte Hainchen, gefolgt von den Jugendlichen aus Deuz.

Alle Spiele wurden von Schiedsrichtern mit der Stoppuhr kontrolliert. Unter dem Stichwort »Knoten und Stiche« mussten die Jugendlichen auf Zeit an vier Holzpfählen den Zimmermannsstich, den Mastwurf, den Halbstich und den doppelten Ankerstich vorführen. Zwischen Pfahl zwei und drei wurden zwei Leinen durch den Kreuzknoten verbunden, so dass jeder Teilnehmer der Gruppe einen Knoten zu machen hatte. Als Fehlerquellen, die mit Strafzeitpunkten bewertet wurden, lauerten hier falsche Knotenführung und den Boden berührende Leinen.

Beim nächsten Spiel musste die Mannschaft eine Saugleitung installieren. Die Gruppe wurde dazu in Maschinist, Wassertrupp und Schlauchtrupp aufgeteilt. An der vierteiligen Saugleitung mussten mit entsprechenden Knoten auch die Arbeitsleine und die Ventilleine angebracht werden. Fehler waren hier beispielsweise falsche Knoten, eine sich öffnende Leitung und falsche Leinenführung.

Beim Luftballonspiel ging es darum, innerhalb von drei Minuten so viele Luftballons wie möglich zu »Wasserbomben« zu füllen. Diese mussten mit Hilfe einer Decke weitergeworfen und aufgefangen werden. Nur gefangene und ganz Luftballons brachten Punkte. Über einen Hindernisparcours führte die Teilnehmer der Stadtmeisterschaft die Schubkarrenrallye. Die Karre wurde mit fünf Bechern Wasser gefüllt, deren Inhalt am Ende in einen Eimer gekippt wurde. Das Wasser und die Zeit wurden je Gruppe gemessen. Als Balanceakt entpuppte sich der Staffellauf mit Golfball im Löffel über zwei Schlauchlängen bis zum nächsten Spieler. Für Fehltritte neben den Schlauch und verlorene Bälle gab es Strafpunkte.

Im Anschluss an die Siegerehrung nahm die Jugendfeuerwehr traditionsgemäß eine Übung vor. Angenommen wurde ein Wald- und Flächenbrand am Stefanshof. Es musste eine Förderleitung vom Bachlauf her gelegt werden. Dazu brachten jede Jugendfeuerwehr ihre Stahlrohre zur Brandbekämpfung ein. Jochen Neumann übernahm die Einsatzleitung. Nach etwa 45 Minuten war die Übung abgeschlossen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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