Mit Kopf, Herz und Hand gelernt

30 Experimentierstationen

»Miniphänomenata« an der Johannlandschule in Hainchen

sz Hainchen. Am Anfang stand die Idee, dass Kinder und Jugendliche unmittelbare sinnliche Erfahrungen brauchen, um mit der Welt vertraut zu werden. So entwickelte man an der Universität Flensburg interaktive Experimentierstationen und erprobte sie. Am Ende stand die Erkenntnis, dass sich hieraus ein positives Lernklima für Schüler bildet. Als Konsequenz daraus entstand eine Fortbildungsmaßnahme für Lehrer an Grundschulen, die auch zwei Pädagoginnen aus Hainchen besuchten. Sie brachten eine selbst gebaute Experimentierstation mit an die Johannlandschule und steckten mit ihrer Begeisterung alle an. So reifte die Idee, eine »Miniphänomenta«, so der Fachbegriff, an ihrer Unterrichtsstätte durchzuführen. Zwei Wochen lang erleben zurzeit 110 Kinder einen Sachunterricht der ganz besonderen Art. 30 Experimentierstationen stehen zur freien Verfügung, um naturwissenschaftliche Phänomene aktiv zu erleben und zu erkunden. Die Kinder machen dadurch unmittelbare sinnliche Erfahrungen mit den Versuchen und Stationen, heißt, sie lernen laut Pressetext mit Kopf, Herz und Hand.

Auch die Eltern bleiben nicht außen vor. So lädt man sie zusammen mit dem Nachwuchs zu einem Experimentiernachmittag ein und hegt dabei die Hoffnung, vor allem handwerklich Begabte dafür zu gewinnen, nach vorhandenen Bauplänen Stationen nachzubauen. So möchte man auch künftige Generationen von Kindern der Johannlandschule ganzheitlich auf das Leben vorbereiten und vermitteln, dass Lernen Spaß machen kann.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen