Kindergarten und zwölf Wohnungen
Neue Kita in Dreis-Tiefenbach

Auf dem 4420 Quadratmeter großen Gelände an der Bismarckstraße sollen zwei neue Gebäude für eine Kindertagesstätte und zwölf Wohnungen entstehen.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sos Dreis-Tiefenbach. Die Container „Hinterm Liesch“ werden im kommenden Jahr Geschichte sein. Ab August 2020 besuchen die Kinder der AWo-MINT-Kita dann nämlich ein ganz neues Gebäude an der Bismarckstraße. „Wir freuen uns schon darauf und machen Pläne“, berichtete Leiterin Irena Redman am Mittwoch beim symbolischen Spatenstich, zu dem sich alle Beteiligten auf der Baustelle trafen.

KSW und KSG beteiligt

Andreas Müller habe als Landrat zwei kreiseigene Unternehmen zusammengeführt, damit dieses Projekt überhaupt zustande kommen konnte, berichtete er. Zum einen sei das die Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW), der das Grundstück gehört, zum anderen die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (KSG), die als Investor gewonnen werden konnte. Im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags werde die KSG das Grundstück für 99 Jahre pachten.

Platz für 100 Kinder

Uneinigkeit herrschte am Mittwoch zunächst über die Anzahl der Kinder, die in dem Kindergarten betreut werden. Während Müller „rund 90 Kinder“ schätzte, zählte Bürgermeister Paul Wagener 77. Christiane Mohl, AWo-Regionalleitung Kinder Jugend und Familie, klärte auf: „Die Kita ist für fünf Gruppen mit 100 Kindern ausgelegt“, eine Gruppe mehr als bisher. Unten sind zwei altersgemischte Gruppen mit je 20 Kindern und eine Nestgruppe mit zehn Kindern untergebracht. Im oberen Geschoss finden zwei Gruppen à 25 Plätze für über Dreijährige Platz.
Des Weiteren sind oben noch vier Wohnungen zwischen 61 und 92 Quadratmetern geplant, die jeweils mit einer Dachterrasse ausgestattet werden.

Insgesamt zwölf Wohnungen

In einem zweiten Gebäude, das direkt neben dem Kindergarten-Wohnungs-Komplex gebaut wird, entstehen acht Wohnungen (68 und 94 Quadratmeter groß), die zum 1. Juni 2020 bezugsfertig sein sollen. Sowohl die Kita als auch die Wohnungen werden über einen Treppenhausturm mit Aufzug sowie Laubengang erschlossen, erklärte Landrat Müller. Geplant wurden die Gebäude von Architekt Stephan Almasi, die Firma Runkel Hochbau wird sie schlüsselfertig übergeben. Die Kosten für beide Gebäude belaufen sich auf insgesamt 6,6 Mill. Euro.
Bürgermeister Wagener freute sich, dass die MINT-Kita bald endlich in ein festes Gebäude umzieht, denn in der Tat sei es nicht einfach, Investoren und Grundstücke zu finden. „Ich bin froh über dieses Joint Venture.“

39 Parkplätze

Bezüglich der Parksituation hatten Anwohner der Bismarckstraße schon im Herbst vergangenen Jahres Alarm geschlagen (die SZ berichtete). Damals hatte Daniel Aktas 40 Stellplätze zugesagt, Andreas Müller berichtete nun von 39. Das seien immer noch mehr als in den jeweiligen Baugenehmigungen gefordert. Dank richtete er an das Garten- und Landschaftsbauunternehmen, das sein Lager für das Projekt räumen musste. Dieses hatte den Platz zähneknirschend verlassen und ist auf ein anderes Grundstück umgezogen.

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