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Wasserburg in Hainchen
Neues Projekt in den Startlöchern

Die Zimmer der Wasserburg sollen im kommenden Jahr saniert werden.
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sos Hainchen. Aus der Ferne betrachtet ist das Projekt Wasserburg fertiggestellt: Das Gebäude ist begehbar, etliche Hochzeiten wurden hier bereits gefeiert, der Außenbereich ist gestaltet, der erste Burgenmarkt fand im Oktober vergangenen Jahres statt. Man könnte meinen, dass nach den vielen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen nun Ruhe rund um das altehrwürdige Gebäude einkehre. Doch weit gefehlt. „Jetzt kommt die nächste Strophe, die wir singen werden“, kündigte Paul Breuer als Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins in der Hainchener Bürgerversammlung an.
Mehr Komfort in der WasserburgDie 15 Zimmer mit ihren 31 Betten hätten ein gutes Niveau: „Jugendherberge ++“, so Breuer. Das sei in Ordnung, aber für eine Burg eigentlich nicht angemessen.

sos Hainchen. Aus der Ferne betrachtet ist das Projekt Wasserburg fertiggestellt: Das Gebäude ist begehbar, etliche Hochzeiten wurden hier bereits gefeiert, der Außenbereich ist gestaltet, der erste Burgenmarkt fand im Oktober vergangenen Jahres statt. Man könnte meinen, dass nach den vielen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen nun Ruhe rund um das altehrwürdige Gebäude einkehre. Doch weit gefehlt. „Jetzt kommt die nächste Strophe, die wir singen werden“, kündigte Paul Breuer als Vorsitzender des Siegerländer Burgenvereins in der Hainchener Bürgerversammlung an.

Mehr Komfort in der Wasserburg

Die 15 Zimmer mit ihren 31 Betten hätten ein gutes Niveau: „Jugendherberge ++“, so Breuer. Das sei in Ordnung, aber für eine Burg eigentlich nicht angemessen. Damit ein größerer Komfort gewährleistet werden kann, solle die Anzahl der Räume reduziert werden. Ein höherer Standard sei aber nicht zu verwechseln mit „Schickimicki“. Vielmehr sollen die Zimmer im Burgenstil saniert werden. „Wenn Du reinkommst, musst Du Hainchen riechen und schmecken“, frohlockte der Vereinsvorsitzende.

Ein kleines Museum 

In diesem Zuge entstünden auch mehr Freiräume für Rettungswege – und für Ausstellungsstücke. Paul Breuer stellt sich Vitrinen auf den Fluren vor, die von der Vergangenheit des Ortes und der Burg erzählen, „das wird wie ein kleines Museum“.

Themen der vorindustriellen Zeit

Jeder Raum bekommt einen Namen und ein Thema, das sich natürlich auch auf die Geschichte bezieht. Da könne es um Wasser, Berge, Eisen, Kohle und Mühlen gehen, so Breuer; „die Industrie der vorindustriellen Zeit“. Darüber sei sonst nur in Büchern zu lesen.

"Kronzeugen" im Wald

Mit der Entwicklung im Inneren geht auch eine Bestandsaufnahme des Waldes einher. Hier nämlich sollen „Kronzeugen“ gesucht werden, die Hinweise auf frühere Verhältnisse liefern, beispielsweise Grenzsteine. Diese sollen – wo möglich – über Pfade zugänglich gemacht werden, sodass Wanderer oder Radfahrer einen kurzen Abstecher machen können. „Wir werden gucken: Was gibt’s, und was kann man aufarbeiten?“

Umsetzung im Jahr 2021 

Das Projekt befindet sich jetzt noch in einer frühen Anfangsphase. Wenn die Planungen, in die auch Architekten und die Uni Siegen involviert werden, durchgeführt sind, soll es 2021 an die Umsetzung gehen. Die Frage der Finanzierung sei jedoch noch nicht endgültig geklärt. Auf jeden Fall werde versucht, Fördertöpfe anzuzapfen.
Doch nicht nur in die Neuerungen soll investiert werden. So müsse der zweite Burgenring beispielsweise noch entschlammt werden, berichtet Breuer. „Das kostet auch. Es rächt sich, dass man über Jahrzehnte nichts gemacht hat.“

Autor:

Sonja Schweisfurth (Redakteurin) aus Siegen

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