Israelisch-deutsche Jugendbegegnung
Positive Energie

Peter Schneider weiß genau, wie die einzelnen Teile verarbeitet werden müssen. Joy und Mara lassen sich gerne helfen (v. l.).
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  • Peter Schneider weiß genau, wie die einzelnen Teile verarbeitet werden müssen. Joy und Mara lassen sich gerne helfen (v. l.).
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sos Deuz. Immer wenn sie jetzt ein Auto dieser bestimmten Marke sehe, könne sie sagen: „I did that“ – „Das habe ich gemacht“ – , freute sich die 16-jährige Maya gestern. Zumindest mit einem kleinen Baustein hat sie zur Fertigstellung einiger Fahrzeuge beigetragen. Gemeinsam mit zwei israelischen Mitschülern besuchte sie im Rahmen des Austauschs des Kreisjugendrings Siegen-Wittgenstein und dem israelischen Partnerkreis Emek Hefer (die SZ berichtete) die AWo-Werkstatt in Deuz.

Zeiten haben sich geändert

Nachdem sie am Tag zuvor bei der Gedenkstätte in Hadamar waren, wo während des Nazi-Regimes Tausende Menschen mit Behinderung getötet wurden, waren die Begegnungen in der Werkstatt ein eindrückliches Zeichen dafür, dass sich die Zeiten Gott sei Dank geändert haben. Sein älterer Bruder habe auch eine Behinderung, erzählt Gilad aus Israel, während er an der Maschine eine Rohrschelle nach der anderen bearbeitet. Deswegen sei der Besuch in Hadamar sehr schwer für ihn gewesen. Orte wie diese Werkstatt seien wichtig, fand er.

Alle arbeiten mit

In Zweiergruppen wechselten die deutschen und israelischen Schüler nach einiger Zeit die Station und ließen sich dann von den Mitarbeitern den nächsten Schritt erklären. „Sie macht das sehr gut“, lobte Orhan die 16-jährige Erel. Alle würden sehr schnell verstehen und könnten gleich hier anfangen. Wenige Meter weiter hilft der AWo-Beschäftigte Peter Schneider den jungen Frauen Joy und Mara dabei, die Schellen zu einem Rund zu formen.
Alle seien so nett und strahlten eine positive Energie aus, schilderte Maya ihren Eindruck von dem Tag. Dass sich die Mitarbeiter hier wohlfühlen, sei der AWo wichtig, betonte Fertigungsleiter Alexander Voigt. Deswegen werde bei der Einteilung immer darauf geachtet, welche Bedürfnisse jeder Einzelne habe.

Gegenbesuch im kommenden Jahr

Eine Woche sind die isrealischen Besucher noch in Deutschland, im kommenden Jahr folgt dann der Gegenbesuch.

Autor:

Sonja Schweisfurth (Redakteurin) aus Siegen

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