Sänger bald ohne Domizil

Letzte Bürgerversammlung in Gaststätte / Viele Themen

avb Helgersdorf. Die Bürgerversammlung in Helgersdorf fand am Dienstagabend zum letzten Mal in der Gaststätte Dürschke-Meiswinkel statt. Im Sommer wird der Betrieb geschlossen. Damit verliert der Ort auch seinen einzigen größeren Versammlungsraum, der Gesangverein sein Probendomizil. Wie Ortsvorsteher Willi Schnorrenberg berichtete, machten sich die Bürger erste Gedanken darüber, das Begegnungshaus neben dem Backes zu erweitern und dort einen neuen örtlichen Versammlungsraum für größere Veranstaltungen zu errichten.

Die Stadtverwaltung stellte den Helgersdorfern ein Konzept zur Neugestaltung des Dorfmittelpunktes vor, das nun umgesetzt werden soll. Sie kümmert sich dem Ortsvorsteher nach auch um den Bau von Treppenstufen am Friedhof. Die dortigen Abfallbehälter, die man am liebsten getrennt hätte, bleiben allerdings, wie sie sind, da sie sonst den Friedhofsbagger behindern. Eine längere Diskussion entspann sich um die Frage nach einem besseren Standort für das Osterfeuer. Eine Antwort blieb noch aus. Nach Alternativen wird weiter gesucht.

Im Gespräch bleibt auch ein Internet-Auftritt für Helgersdorf. Den wünscht man sich vor Ort. Jetzt sollen sich die Vereinsvorstände zusammensetzen und über die Umsetzung beraten. Ein altes Thema ist außerdem der fehlende Bürgersteig an der Frankfurter Straße. Hier brachte die Verwaltung gute Nachrichten mit: »Das Geld ist da, er wird in diesem Jahr gebaut«, so Schnorrenberg.

Von einer Instandsetzung der Helgersdorfer Straße will man indes aus Kostengründen Abstand nehmen. Schlaglöcher werden verfüllt, sonst geschieht dort nichts, da sich auch die Anwohner nicht damit anfreunden konnten, zu Beiträgen herangezogen zu werden. Es wird auch keinen Fußgängerüberweg über die Frankfurter Straße in Höhe des Hauses Ley geben. Dafür werde eine weit höhere Frequentierung erwartet, hieß es auf der Versammlung.

Die Brücke über die Werthe wird keinen neuen Geländer-Anstrich erhalten – zumindest nicht von offizieller Seite aus, da es billiger erscheint, das Geländer noch zwei Jahre rosten zu lassen und es dann auszutauschen. Wie der Ortsvorsteher berichtete, wolle jedoch die Dorfgemeinschaft streichen. Die Kreuzung des Radweges mit den Schienen wird barrierefrei bestehen bleiben, da sie für landwirtschaftlichen Verkehr passierbar sein muss. Und ein letzter Punkt: Einige Freiwillige wollen eine »Aktion saubere Umwelt« im März durchführen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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