Stadt Netphen war großartiger Gastgeber beim 13. Mühlentag

Viele tausend Besucher strömten gestern zur Nenkersdorfer Mühle / Buntes und unterhaltsames Festprogramm mit regionalem Flair

kalle Nenkersdorf. Die Stadt Netphen war gestern ein perfekter Gastgeber zum Auftakt des 13. Deutschen Mühlentags an der historischen Wassermühle in Nenkersdorf. Obwohl kurz vor 10 Uhr der Himmel grau und grauer wurde und einige Regentropfen auf das Festgelände herunterfielen, ließ die Schar der Besucher nicht nach. Bus auf Bus brachte die froh gelaunte Gästeschar zum Festplatz. Viele reisten per Fahrrad an, und bereits gegen Mittag kam man nur noch im Gänsemarsch vorwärts. In der Eröffnungsveranstaltung, die kurzfristig ins Festzelt verlegt wurde, erinnerte Netphens Bürgermeister Rüdiger Bartsch daran, dass die Mühle seit ihrem Bestehen der Mittelpunkt von Nenkersdorf sei. Mit dem nimmermüden Mühlenbetreiber Friedhelm Weber als Urgestein stehe und falle die Arbeit in der alten Mühle.

Das Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für die Erhaltung von Mühlen, der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Bauernpräsident, Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck rief in seinem Grußwort die Bürger auf, nicht nur immer mehr Hilfe vom Staat zu fordern, sondern zu fragen, was man selbst für die Allgemeinheit leisten könne. Nach den weiteren Grußworten von Landrat Paul Breuer, dem Landrat des Kreises Steinfurt, Thomas Kubendorff, und dem Präsidenten der DGM, Erhard Jahn, die musikalisch durch die Natur- und Jagdhorn-Bläsergruppe Siegerland-Wittgenstein eingeläutet wurden, war dann auch der offizielle Teil beendet, und es ging nahtlos zum Frühschoppenkonzert mit der Musikkapelle Walpersdorf und des Männergesangsvereins Freude Grissenbach über.

Derweil hatten sich vor der Mühle eine lange Menschenschlange gebildet. Jeder wollte die Gunst der Stunde nutzen, um sich durch das historische Handwerksgebäude führen zu lassen.

Neben der Wassermühle warteten bereits die Teilnehmer des großen Mähwettbewerbs. Die Sensen wurden noch geschärft, und nach dem Startkommando zeigten die Männer aller Altersklassen, wie sie noch perfekt mit dem alten Werkzeug umgehen konnten. Gestoppt wurde die Zeit aber erst, wenn die Mix-Partnerin mit dem Rechen das Gemähte aus dem abgesteckten Feld entsorgt hatte. Scheinbar unschlagbar gewann das Ehepaar Heinz und Veronika Hoffmann aus Werthenbach auch im diesem Jahr das Nenkersdorfer Sensenfestival.

Sichtlich zufrieden schauten auch die Ortsvorsteherin von Nenkersdorf, Corie Schmidt, und ihr Amtskollege Rüdiger Bradka aus Walpersdorf in die Runde. Die beiden Dörfer mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern aus allen Vereinen hatten gemeinsam ein Fest auf die Beine gestellt, wie es so in diesem Tal noch nicht geschehen war. Viele dörfliche Vereine aus dem gesamten Kreisgebiet taten ein Übriges dazu, dass auf der Bühne für die Festgesellschaft keine Langeweile auftrat.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.