Stadt soll erst Einwände prüfen

kano Hainchen. Die Argumente von mehrerern Anwohnern soll die Netphener Stadtverwaltung erst prüfen, bevor der Rat eine Entscheidung über das Gelände „Am Sportplatz“ in Hainchen trifft. So beschlossen es kürzlich die Fraktionen und hoben das Thema kurzerhand von der Tagesordnung. Wie berichtet, steht zur Debatte, ob das Gelände aufgeschüttet wird, damit auf der Fläche drei Bauplätze entstehen können. „Aus Hainchen kommt Widerstand“, führte Annette Scholl (SPD) zur Begründung an. Anlieger würden sich gegen eine Aufschüttung aussprechen, da der Platz für Feierlichkeiten benötigt werde. „Wir könnten die Sache noch schieben, da es noch keinen ersten Käufer für die Grundstücke gibt“, so Scholl. Auch Iris Cremer (CDU) hielt eine Aufschüttung für nicht sinnvoll: „Wenn keine Nachfrage da ist.“

Auf Verwaltungsseite hingegen stießen die beiden Ratsmitglieder auf Unverständnis. „Es ist eine gute Lösung, da innerhalb einer bebauten Ortslage drei Grundstücke zur Verfügung gestellt werden können“, versuchte Stadtkoordinator Johannes Schneider zu überzeugen. „Schützenhilfe“ erhielt er von Hainchens Ortsbürgermeister Franz Kringe: „Es sind sechs Anlieger, die Argumente wie einen Festplatz aufführen – nicht ganz Hainchen.“ Und außerdem: „Ich wehre mich gegen den Vorwurf, wir hätten bei der Bürgerversammlung darüber sprechen müssen. Die Einladung zur Bürgerversammlung wurde im März verschickt, am 7. April gab es von der Verwaltung die erste Vorlage zu dem Thema.“

Diese soll nun auch das Gespräch mit den Bürgern suchen, so einigten sich die Ratsmitglieder gegen Ende der Debatte. Zugleich wurde die Vorlage zurückgezogen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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