Freiwillige Feuerwehr Netphen
Tablets optimieren Einsätze

Bürgermeister Paul Wagener (2. v. r.) übergab die Tablets an Sebastian Reh (Leiter der Feuerwehr), Jens Jarosch (stellv. Einheitsführer Deuz), Olaf Fiegener (stellv. Einheitsführer Netphen) und Marvin Schneider (v. l.).
  • Bürgermeister Paul Wagener (2. v. r.) übergab die Tablets an Sebastian Reh (Leiter der Feuerwehr), Jens Jarosch (stellv. Einheitsführer Deuz), Olaf Fiegener (stellv. Einheitsführer Netphen) und Marvin Schneider (v. l.).
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Netphen. Schon während der Anfahrt zum Einsatzort auf einem Tablet den nächstgelegenen Hydranten suchen oder sich eine erste räumliche Übersicht auf einem Feuerwehreinsatzplan verschaffen? Das ist künftig – erstmals im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein – auf den Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF) in den Einheiten Deuz, Dreis-Tiefenbach und Netphen möglich. Vor Kurzem übergab Bürgermeister Paul Wagener drei neue Tablets an die Freiwillige Feuerwehr.

Digitale Einsatzunterlagen

Die Idee dieser laut Pressemitteilung der Feuerwehr wichtigen Neuanschaffung geht auf einen Großbrand im Jahr 2017 zurück, bei dem es zu Problemen mit der Löschwasserversorgung gekommen war. Während der Aufarbeitung des Einsatzes kam der Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem städtischen Wasserwerk die Idee, dem Einsatzleiter digitale Einsatzunterlagen, beispielsweise Hydrantennetzpläne, zur Verfügung zu stellen, um damit die Führung des Einsatzes zu optimieren.

Zwei Jahre Testphase

Rund zwei Jahre lang testete der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr die Praxistauglichkeit der digitalen Einsatzunterlagen. Über eine App kann der Einsatzleiter neben dem genauen Standort der Hydranten auch die Durchflussmenge und die Wasserlieferung nachvollziehen. Bei Umwelteinsätzen, bei denen zum Beispiel Kraft- oder Gefahrstoffe in die Kanalisation eindringen und sich dort schadhaft ausbreiten, können mit Hilfe digitaler Kanalpläne frühestmöglich geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.
Über die GPS-Funktion lassen sich Zuwegungen zu Einsatzstellen in unwegsamem Gelände, sei es bei der Rettung von Personen oder bei Waldbränden, binnen kürzester Zeit effektiv nachverfolgen. Neben diesen Funktionen stehen zahlreiche weitere digitale Unterlagen zur Verfügung.

Weiterer Ausbau geplant

Das System befindet sich derzeit insgesamt im weiteren Ausbau. Zusätzliche digitale Inhalte und Funktionen, beispielsweise die Einrichtung einer automatischen Alarm-Mail, mit der der Einsatzleiter eine Übersicht der alarmierten Kräfte sowie weitere Einsatzinformationen erhält, werden künftig nach Bedarf eingerichtet und getestet.
Die Anschaffung weiterer Tablets „ist ein wichtiger Schritt, die fortlaufende Digitalisierung in den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Netphen zu integrieren“, heißt es abschließend.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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