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Verkehrsschau winkt ab
Tempo-30-Wünsche in Brauersdorf und Eckmannshausen abgelehnt

Einen Fußgängerweg – ob als Zebrastreifen oder Ampel – bekommt Herzhausen. Andere Wünsche lehnte die Verkehrsschau in den Netphener Dörfern aber ab.
  • Einen Fußgängerweg – ob als Zebrastreifen oder Ampel – bekommt Herzhausen. Andere Wünsche lehnte die Verkehrsschau in den Netphener Dörfern aber ab.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ihm Netphen. Während in Großstädten flächendeckend Tempo 30 zum Thema wird, sind die Hürden für Geschwindigkeitsreduzierungen in den heimischen Dörfern hoch. Die Verkehrsschau, die sich mit solchen Anregungen aus der Bevölkerung befasst, lehnt Temporeduzierungen sehr häufig ab. So auch jüngst in Brauersdorf und in Eckmannshausen.

Kein Fußgängerü

ihm Netphen. Während in Großstädten flächendeckend Tempo 30 zum Thema wird, sind die Hürden für Geschwindigkeitsreduzierungen in den heimischen Dörfern hoch. Die Verkehrsschau, die sich mit solchen Anregungen aus der Bevölkerung befasst, lehnt Temporeduzierungen sehr häufig ab. So auch jüngst in Brauersdorf und in Eckmannshausen.

Kein Fußgängerüberweg in Brauersdorf

Die Brauersdorfer hatten angeregt, im Dorfeingangsbereich eine 30er-Zone und/oder einen Fußgängerüberweg vor allem wegen der Kinder anzulegen. Ergebnis: Weder für den Überweg noch für Tempo sind nach Ansicht der Verkehrsschau die Voraussetzungen erfüllt.

Die Verkehrskommission argumentiert aufgrund von Verkehrszählungen und rechtlicher Bestimmungen. Die Verkehrszählung in Brauersdorf habe 120 bis 180 Fahrzeuge pro Stunde ergeben, „der Fußgängerverkehr war recht überschaubar“. Einzelne Erwachsene hätten die K32 überquert, kein einziger Schüler. Nach den Richtlinien komme bei dieser Frequenz kein Zebrastreifen infrage.

Keine Tempo-30-Zone in Eckmannshausen

Mit mehreren Anregungen hatte sich die Verkehrsschau in Eckmannshausen zu befassen: Tempo-30-Zone an der Unglinghausener Straße zwischen Dorfkirche und Ortsausgang Richtung Unglinghausen, Zebrastreifen auf der Höhe der Straße „Hinter den Weiden“ und Versetzung des Ortseingangsschilds weiter Richtung Unglinghausen. Die Verkehrsschau lehnte den Tempo-30-Antrag mit der gleichen Begründung wie in Brauersdorf ab: Die Voraussetzungen seien nicht erfüllt. Nach den bisher geltenden Richtlinien darf Tempo 30 nicht auf Bundes- Landes- oder Kreisstraßen angeordnet werden. Während es in Brauersdorf um eine Kreisstraße ging, handelt es sich in Eckmannshausen um eine Landesstraße.

Einen Zebrastreifen wird es ebenfalls nicht geben – auch weil eine Fußgängerampel vorhanden ist. Sie befinde sich 100 Meter vom Spielplatzzugang entfernt, das sei für Fußgänger zumutbar. Nein sagte die Verkehrsschau auch zur Versetzung des Ortsschildes. Der Gehweg aber soll bis zum Dorfplatz verlängert werden. Fußgänger müssen bisher ab Haus Nr. 16 ungesichert über einen nicht befestigten Seitenstreifen laufen. Das wird sich ändern.

Fußgängerüberweg für Herzhausen

Eine Bedarfsampel gibt es an der L729 zwischen Netphen und Deuz in Höhe des Abzweigs Beienbach. Damit soll den Radfahrern die Querung des vielbefahrenen Landesstraße ermöglicht werden.
Ebenfalls einen Fußgängerweg – ob als Zebrastreifen oder Ampel – bekommt Herzhausen. Hier hat die Verkehrszählung ein „sehr hohes Fahrzeugaufkommen“ ergeben. Die Fußgänger kreuzen die L 728 vor allem im Bereich Kapellenstraße/An der Dreisbach. Die vorhandene Ampel Dirlenbacher Weg sei zu weit entfernt und deshalb keine Alternative für Schulkinder und ältere Bürger. Zusätzliches Argument: Die Radroute kreuze die Landesstraße, und die Querung sei wegen des starken Verkehrs schwierig.

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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