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Rettungswache am Kälberhof
Umfangreiche Pläne für neue Wachstandorte im Kreisgebiet

Der Kälberhof in Deuz ist nur einer von mehreren neuen Standorten im Kreisgebiet.
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ihm Deuz/Siegen. Alle Standorte der sechs neuen Rettungswachen im Kreis sind noch ein streng gehütetes Geheimnis – nur einer nicht: In Deuz wird die neue Wache am Kälberhof gebaut. Noch bevor man die Geschäfte des Einkaufszentrums erreicht, wird man das stattliche Gebäude passieren. Die Ausfahrt der Rettungswagen erfolgt über den Kreisverkehr Kölner Straße.
Eigenregie oder InvestorenmodellDie Deuzer Wache soll ebenso wie die neuen Einrichtungen in Allenbach und in Bad Laasphe vom Kreis selbst in Eigenregie errichtet werden. Für die anderen drei Wachen in Kreuztal, auf der Wilhelmshöhe und in Bad Berleburg wird vermutlich ein Investorenmodell zum Tragen kommen. In Deuz ist der Baubeginn im dritten Quartal 2020 vorgesehen, die Fertigstellung wird für das vierte Quartal 2021 angepeilt.

ihm Deuz/Siegen. Alle Standorte der sechs neuen Rettungswachen im Kreis sind noch ein streng gehütetes Geheimnis – nur einer nicht: In Deuz wird die neue Wache am Kälberhof gebaut. Noch bevor man die Geschäfte des Einkaufszentrums erreicht, wird man das stattliche Gebäude passieren. Die Ausfahrt der Rettungswagen erfolgt über den Kreisverkehr Kölner Straße.

Eigenregie oder Investorenmodell

Die Deuzer Wache soll ebenso wie die neuen Einrichtungen in Allenbach und in Bad Laasphe vom Kreis selbst in Eigenregie errichtet werden. Für die anderen drei Wachen in Kreuztal, auf der Wilhelmshöhe und in Bad Berleburg wird vermutlich ein Investorenmodell zum Tragen kommen. In Deuz ist der Baubeginn im dritten Quartal 2020 vorgesehen, die Fertigstellung wird für das vierte Quartal 2021 angepeilt. Der Kostenrahmen: 1,6 Mill. Euro. Enthalten darin sind die Planungs- und die Baukosten.

Raumaufteilung

Neben der Fahrzeughalle und einer Waschhalle sind acht Ruheräume für die Diensthabenden vorgesehen, es gibt ein Notarzt-Apartment, ein Besprechungszimmer und einen Aufenthaltsraum. 
Dazu kommen Umkleide- und Sanitärräume und etliche Funktionsbereiche wie Medizinlager, Werkstatt und Kleiderkammer. Etwas teurer als Deuz werden voraussichtlich die Wachen in Allenbach und Bad Laasphe mit 1,73 bzw. 1,77 Mill. Euro.

800.000 Euro

Für den Grunderwerb ist im Entwurf des Kreishaushalts 2020 die Summe von 800.000 Euro enthalten. Damit werde man, so die Verwaltung, für die drei Rettungwachen und auch für die evtl. über Investoren zu realisierenden Wachen auskommen.
Was geschieht mit den bisherigen Rettungswachen, wenn die neuen Standorte in Betrieb gehen? Es ist vorgesehen, die Rettungswache Ferndorf als neuen Standort für Krankentransportfahrzeuge zu nutzen. Die bisherigen Wachen in Netphen, Bad Laasphe, Bad Berleburg und Freudenberg-Mitte werden aufgegeben; über die künftige Nutzung verlautete bisher noch nichts.

Finanzierung

Die Kosten für den Rettungsdienst belasten den Kreishaushalt nicht. Zwar müssen Investitionen für Anschaffungen oder den Bau der neuen Wachen finanziert werden, aber sämtliche Aufwendungen werden durch die Kostenträger des Rettungsdienstes – in der Regel die Krankenkassen – refinanziert. Das geschieht über die Rettungsdienstgebühren, deren Kalkulation sämtlich Aufwendungen umfasst. Die Kostenträger hatten sich mit den im Rettungsdienstbedarfsplan beschlossenen Maßnahmen einverstanden erklärt.

Der Kälberhof in Deuz ist nur einer von mehreren neuen Standorten im Kreisgebiet.
Der Kostenrahmen (Planung und Bau) für die neue Wache in Deuz: 1,6 Mill. Euro.
Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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