Mutwillige Zerstörung am Gerberplatz
Vorsitzender des Petersplatzvereins ist sauer

Die Bank am Gerberplatz in Netphen wurde mutwillig zerstört. Ein Verursacher konnte bisher nicht ausgemacht werden.
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  • Die Bank am Gerberplatz in Netphen wurde mutwillig zerstört. Ein Verursacher konnte bisher nicht ausgemacht werden.
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sos Netphen. Hier muss wohl mit brachialer Gewalt vorgegangen worden sein: Mit dem schweren Mülleimer wurde die Bank auf dem Gerberplatz in Netphen zerstört. Müll liegt auf dem Boden, die verankerte Kerzenleuchte wurde herausgebrochen. Dieses Bild bot sich Hubert Rudolf Groos am Samstag; am Abend zuvor haben sich hier offenbar einige „Besucher“ ausgetobt. Der Vorsitzende des Petersplatzvereins, der sich auch um die Pflege des Gerberplatzes kümmert, ist sauer: „Das macht keinen Spaß mehr.“

Ruhebänke vor Kurzem erst instand gesetzt

Grundsätzlich engagierten sich die Mitglieder auch gerne dafür, den Bereich in Ordnung zu halten. Aber mit Vandalismus habe der Verein eben nicht zum ersten Mal zu tun; im vergangenen Jahr sei beispielsweise das Areal um die Peterskapelle Schauplatz von Sachbeschädigungen gewesen. Wobei die aktuelle Zerstörung „besonders ärgerlich“ sei: Vor Kurzem erst seien die Ruhebänke mühsam instand gesetzt worden.

Kosten trägt der Petersplatzverein

Denn hier gehe es auch um Kosten, die aus der Vereinskasse gezahlt würden. Das gefalle nicht allen Mitgliedern, weiß Groos, denn die Beiträge könnten natürlich auch anders genutzt werden.

Probleme am Gerberplatz sind bekannt

Michael Schneider vom Ordnungsamt kennt die Probleme in diesem Bereich. Hier sei es ähnlich wie an der Treppe bei der Bushaltestelle am Rathaus, wo sich viele Jugendliche gerne treffen, trinken und Müll hinterlassen (die SZ berichtete). „Aber das hier setzt dem Ganzen noch mal die Krone auf“, so Schneider. Schließlich gehe es hier um mutwillige Beschädigungen und nicht „nur“ um Lärm und Unrat.

"Brennpunkte" im Blick

Als Anwohner aufmerksam sein

Noch sei kein Verursacher gefunden. Weil sich eine solche Suche schwierig gestalte, sei es umso wichtiger, die Anwohner zu sensibilisieren: „Wenn mal so was ist: Gebt uns Meldung oder ruft die 110 an“, appelliert Schneider. Auch jetzt im Nachgang nähmen sowohl das Ordnungsamt als auch die Polizei sachdienliche Hinweise entgegen. „Leider Gottes muss der Petersplatzverein für den Schaden aufkommen. Deswegen wären wir alle froh, wenn wir den Verursacher finden würden.“
Hubert Rudolf Groos schließt nicht aus, dass das Engagement des Vereins irgendwann ein Ende finden könnte. Denn die Verbitterung sei inzwischen häufig größer als die Freude. „Wenige tun viel dafür, dass es andere gut haben.“

Die Bank am Gerberplatz in Netphen wurde mutwillig zerstört. Ein Verursacher konnte bisher nicht ausgemacht werden.
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Autor:

Sonja Schweisfurth (Redakteurin) aus Siegen

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