Wassergebühren bleiben konstant

Sperrvermerk für Fernwirk- und Überwachungssystem

sz Netphen. Der Bezug von Trinkwasser soll im kommenden Jahr in der Stadt Netphen nicht teurer werden. Der Werksausschuss schloss sich am Montag der Verwaltung an und beschloss, sowohl die Grundgebühr (ab 5,50e im Monat) als auch die Verbrauchsgebühr (1e/m3) konstant zu halten.

Um die Kosten zu decken, wäre nach einer Rechnung des Wasserwerks eine Verbrauchsgebühr von 1,02e/m3 erforderlich gewesen. Werden die Gebühren nicht erhöht, ergibt sich der Kalkulation nach ein geringer Jahresverlust in Höhe von rund 14500e. Dieser Verlust solle ins folgende Jahr übertragen werden, da er als »nicht gravierend« anzusehen sei, so die Verwaltung.

Das Wasserwerk will im kommenden Jahr in ein Fernwirk- und Überwachungssystem investieren. Zuvor hatte ein Ingenieurbüro überprüft, ob die Wasserversorgung an das bereits bestehende System der Abwasserentsorgung angebunden werden könnte. Die Empfehlung ergab jedoch, dass ein zweites Überwachungssystem wirtschaftlich und technisch sinnvoller ist.

Die Kosten für eine solche Anlage belaufen sich laut aktueller Planung auf rund 220000e. Sie werden verteilt auf drei Jahre in Raten von 65000e bereit gestellt. Wegen der hohen Kosten setzte der Werksausschuss jedoch einen Sperrvermerk für den kommenden Haushaltsplan durch: Bevor das Geld ausgegeben wird, erwarten die Fraktionen eine ausführliche Darstellung davon, wofür diese Anlage gebraucht wird, wie sie sich rechnet und welche Sicherheitsvorteile sie bietet.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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