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3. Frauen-Liga West
Brasilianerin lässt TVE Netphen hoffen

Nach einem hier nicht mehr sichtbaren Foul, das anschließend mit Siebenmeter geahndet wurde, zeigte TVE Netphens neue Spielerin Gilvana Mendes Nogueira Körperbeherrschung, die zu dieser spektakulären Szene führte.
  • Nach einem hier nicht mehr sichtbaren Foul, das anschließend mit Siebenmeter geahndet wurde, zeigte TVE Netphens neue Spielerin Gilvana Mendes Nogueira Körperbeherrschung, die zu dieser spektakulären Szene führte.
  • Foto: Jürgen Betz
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

jb Netphen. Der TVE Netphen, mit jetzt 4:20 Punkten weiterhin abgeschlagener Tabellenletzter der 3. Frauen-Liga West, ist mit einer 20:25 (8:13)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund 2. in die Rückrunde gestartet. Zugleich gab der hoffnungsvolle Neuzugang Gilvana Mendes Nogueira einen vielversprechenden Einstand. „Wir dürfen noch keine Wunderdinge von ihr erwarten“, wurde die Ankündigung von Netphens Trainer Matthias Hoffmann bestätigt.
Aber die 21-jährige Brasilianerin zeigte einige Male, was sie kann.Einige Szenen sorgten für Begeisterung unter den 160 Zuschauern. Und bei Borussia Dortmunds Trainer Tobias Fenske für Handlungsbedarf.

jb Netphen. Der TVE Netphen, mit jetzt 4:20 Punkten weiterhin abgeschlagener Tabellenletzter der 3. Frauen-Liga West, ist mit einer 20:25 (8:13)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund 2. in die Rückrunde gestartet. Zugleich gab der hoffnungsvolle Neuzugang Gilvana Mendes Nogueira einen vielversprechenden Einstand. „Wir dürfen noch keine Wunderdinge von ihr erwarten“, wurde die Ankündigung von Netphens Trainer Matthias Hoffmann bestätigt.
Aber die 21-jährige Brasilianerin zeigte einige Male, was sie kann.Einige Szenen sorgten für Begeisterung unter den 160 Zuschauern. Und bei Borussia Dortmunds Trainer Tobias Fenske für Handlungsbedarf. Seine Schützlinge, die in fast identischer Aufstellung amtierender Deutscher A-Jugendmeister sind, beherrschen selbstverständlich mehrere taktische Abwehrvarianten.
Denn für einen kurzen Augenblick lag sogar eine Überraschung in der Luft, als der TVE dank einer ganz starken Abwehrleistung mit zehn Minuten ohne Gegentor aus dem 2:4 eine 6:4-Führung machte. In dieser Phase wirbelte insbesondere die junge Brasilianerin durch den offensiv ausgerichteten Abwehrverband des BVB, erzielte mit tollen Einzelleistungen drei Tore selbst und erzwang einen Siebenmeter. Diese Aktionen waren allein das Eintrittsgeld wert.
Jedenfalls reagierte Dortmund nun mit einer Umstellung auf eine 6:0-Abwehrformation. Und damit wurde den Netpherinnen bis zum Schluss der Schneid abgekauft. In der folgenden Viertelstunde erzielten sie nur noch zwei Tore. Zur Halbzeit war beim Zwischenstand von 8:13 schon fast alles gelaufen. Netphen biss sich vor allem an Dortmunds Abwehrzentrum fest. Da standen mit den körperlich sehr robusten Mariel Wulf, Malina Michalczik und Carlotta Fege drei Jugend-Nationalspielerinnen, gegen die es kaum noch ein Durchkommen gab. Netphens sich abwechselnde Kreisläuferinnen Alisa Groos und Lucy Seiffarth waren bei allem Bemühen so sehr abgeschirmt, dass beide nur je ein Anspiel erhielten.
Diese robuste Abwehr genügte Dortmund, um das Spiel zu kontrollieren. Deren Offensive wurde auf der anderen Seite von einer ebenso engagierten Netpher Abwehr und der starken Torhüterin Jana Schweisfurth eingebremst. Die größere individuelle Klasse der genannten Jugend-Nationalspielerinnen machte dann den Unterschied aus. Mit ihren Treffern verwaltete der BVB den Vorsprung trotz einer glanzlosen Leistung.
Einmal keimte bei Netphen Hoffnung auf, als nach der Verkürzung von 15:20 auf 17:20 eine Kontermöglichkeit bestand, um auf zwei Tore zu verkürzen. Aber es folgte ein Stürmerfoul der TVE-Spielerin, anschließend ein blitzschneller Konter zum 17:21. Damit war in der 49. Minute alles gelaufen.
TVE Netphen: Schweisfurth; Welsch (4), Immel, Carstens (1), Röben (3), Seiffarth, Müller-Lechtenfeld (3), Vonnahme, Sturm (3/3), Alisa Groos, Nogueira (6).

Autor:

Jürgen Betz (Redakteur) aus Siegen

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