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Germania Salchendorfs Torwart im Interview
Das sagt Dustin Lohmann vor "größtem Spiel der Karriere"

Für Torwart Dustin Lohmann (Bildmitte) und seine Teamkollegen von Germania Salchendorf ist die Westfalenpokal-Partie am Mittwoch gegen den SV Rödinghausen das größte Spiel der Karriere.
  • Für Torwart Dustin Lohmann (Bildmitte) und seine Teamkollegen von Germania Salchendorf ist die Westfalenpokal-Partie am Mittwoch gegen den SV Rödinghausen das größte Spiel der Karriere.
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ubau Salchendorf. Wenn am Mittwochabend das Flutlicht am „Wüstefeld“-Sportplatz in Salchendorf angeknipst wird, dann steht die Germania vor dem wohl größten Spiel ihrer 111-jährigen Vereinsgeschichte. Nach dem Überraschungscoup gegen Oberligist SV Schermbeck (2:0) empfängt der Tabellenführer der Bezirksliga 5 in der 2. Runde des Fußball-Westfalenpokals den Regionalligisten SV Rödinghausen (19 Uhr). Vor dem Schlagerspiel sprach die SZ mit dem aus Eisern stammenden Torwart Dustin Lohmann, der seit 2012 für die Johannländer spielt und mittlerweile zu einer „Institution“ bei den „Germanen“ geworden ist.

Herr Lohmann, am Mittwochabend steigt der Hit gegen Rödinghausen. Steigt Ihr Puls schon?
Definitiv! Ich träume schon seit einigen Tagen von dieser Partie.

ubau Salchendorf. Wenn am Mittwochabend das Flutlicht am „Wüstefeld“-Sportplatz in Salchendorf angeknipst wird, dann steht die Germania vor dem wohl größten Spiel ihrer 111-jährigen Vereinsgeschichte. Nach dem Überraschungscoup gegen Oberligist SV Schermbeck (2:0) empfängt der Tabellenführer der Bezirksliga 5 in der 2. Runde des Fußball-Westfalenpokals den Regionalligisten SV Rödinghausen (19 Uhr). Vor dem Schlagerspiel sprach die SZ mit dem aus Eisern stammenden Torwart Dustin Lohmann, der seit 2012 für die Johannländer spielt und mittlerweile zu einer „Institution“ bei den „Germanen“ geworden ist.

Herr Lohmann, am Mittwochabend steigt der Hit gegen Rödinghausen. Steigt Ihr Puls schon?
Definitiv! Ich träume schon seit einigen Tagen von dieser Partie. Ich freue mich genauso auf das Spiel wie ein kleines Kind auf seinen Geburtstag (lacht). Für mich und meine Teamkollegen ist es das größte Spiel der Karriere. Wann trifft man als Bezirksligist schon mal auf einen Regionalligisten?

Bereiten Sie sich auf dieses ganz besondere Spiel anders vor als sonst?
Ich habe mir am Mittwoch zumindest einen halben Tag frei genommen, um noch früher mit der Fokussierung auf das Spiel beginnen zu können. Mit dem SV Rödinghausen beschäftige ich mich schon, seitdem feststeht, dass wir auf diese Mannschaft treffen werden. Sonntagabends nach unseren Spielen habe ich immer im Internet gestöbert, mir die Aufstellungen der Rödinghausener angeschaut und mir sämtliche Informationen über den Verein reingezogen.

Was hat Ihr Trainer Thomas Scherzer bislang über den Gegner berichtet?
Das möchte ich nicht verraten. Nur so viel: Er wird uns – wie immer – optimal auf den SV Rödinghausen einstellen, denn einen akribischeren Trainer als Thomas Scherzer kenne ich nicht. Dann liegt es an uns, dass wir die Vorgaben umgesetzt bekommen.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie ins Spiel?
Eines vorweg: Unser Haupt-Fokus liegt natürlich auf der Meisterschaft. Diese Westfalenpokal-Partie ist ein Bonus-Spiel, das wir uns hart erarbeitet und auch verdient haben, schließlich haben wir im Kreispokal die beiden Oberligisten 1. FC Kaan-Marienborn und TuS Erndtebrück geschlagen und im Westfalenpokal den SV Schermbeck. Wir wittern immer eine kleine Chance – auch gegen eine so hochklassige Mannschaft wie Rödinghausen. Wenn wir einen guten Tag erwischen und es jeder schafft, an seine Leistungsgrenze zu gehen, dann traue ich uns auch zu, einem solchen Gegner Paroli zu bieten. Außerdem gibt es auch einiges, das von Vorteil für uns ist.

Was meinen Sie genau?
Es ist ein Flutlichtspiel. Und wir spielen zuhause vor sicherlich vielen Zuschauern. Die werden hinter uns stehen und uns unterstützen. Zudem sind wir im Gegensatz zu Rödinghausen hervorragend in die Meisterschaft gestartet. Wir können also befreit aufspielen, der Druck liegt beim Gegner. Und dann ist da noch das ganze Drumherum...

Soll heißen?
Nun, die Rödinghausener haben am Mittwoch eine dreistündige Busfahrt hinter sich, wenn sie hier ankommen. Und die Rahmenbedingungen, die sie hier vor Ort antreffen, sind ganz andere als sie es in der Regionalliga gewohnt sind. Ich kenne das noch aus meiner Zeit in der Jugend der Sportfreunde Siegen. Je nachdem, wo man hinfahren musste, hatte man schon beim Aussteigen aus dem Bus einen Hals...

Was muss die Germania in die Waagschale werfen, um erneut für eine faustdicke Überraschung sorgen zu können?
Zunächst mal brauchen wir einen Torwart, der von Anfang an hellwach ist (lacht). Wichtig wird sein, dass wir ein frühes Gegentor verhindern. Und selbst wenn wir in Rückstand geraten, müssen wir die Ruhe und die Ordnung bewahren. Die Basis ist, hinten sicher zu stehen und im Kollektiv gut gegen den Ball zu arbeiten, um dann unsere Stärken im Umschaltspiel auszunutzen. Natürlich müssen wir den Rödinghausenern in den Zweikämpfen auch zu verstehen geben, dass es hier kein Zuckerschlecken ist. Und dann wollen wir mal sehen, ob es Sekt oder Selters wird: Ich gehe jedenfalls immer auf den Platz, um zu gewinnen – und das wird auch am Mittwochabend so sein.

Was ist, wenn es „Sekt“ wird?
Dann könnte es eine sehr lange Nacht werden... (lacht)

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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