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Erster deutscher Sieg seit zehn Jahren
Kölsch triumphiert bei Sidecar-WM

Kevin Kölsch (rechts) und Bennie Streuer freuen sich über ihren Sieg bei der Sidecar-WM im ungarischen Pannoniaring.
  • Kevin Kölsch (rechts) und Bennie Streuer freuen sich über ihren Sieg bei der Sidecar-WM im ungarischen Pannoniaring.
  • Foto: Mark Walters/hajo
  • hochgeladen von Marc Thomas

hajo Pannoniaring. Mit einer großen Sensation endeten am Sonntag die Läufe sieben und acht zur Gespannwagen-Weltmeisterschaft (Sidecar-WM) in Ungarn nach denen Kevin Kölsch vom MSC Freier Grund förmlich auf Wolke 7 schwebte.

Zum erste

hajo Pannoniaring. Mit einer großen Sensation endeten am Sonntag die Läufe sieben und acht zur Gespannwagen-Weltmeisterschaft (Sidecar-WM) in Ungarn nach denen Kevin Kölsch vom MSC Freier Grund förmlich auf Wolke 7 schwebte.

Zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere stand der 26-jährige Zeitsoldat aus Netphen zusammen mit seinem Niederländischen Fahrer Bennie Streuer aus dem Bonovo Action Team auf der obersten Stufe des WM-Podiums. Und damit hatte zuvor keiner gerechnet. Denn auch in Ungarn dominierten wieder Todd Ellis/Emmanuelle Clement (GB/F) und die Schweizer Markus Schlosser/Marcel Fries das Geschehen im Qualifying. Platz drei hieß es derweil für Bennie Streuer und Kevin Kölsch nach dem Training. Und diese Platzierung brachte das heimisch besetzte Duo dann auch hinter den späteren Siegern Todd Ellis/Emmanuelle Clement (GB/F) und Markus Schlosser/Marcel Fries im Samstagsrennen ins Ziel.

Am Sonntag war das Rennen dann ähnlich spannend, aber dieses Mal hatten Bennie Streuer und Kevin Kölsch das bessere Ende für sich. Ellis/Clement setzten sich nach dem Start vor Schlosser/Fries und Streuer/Kölsch zunächst an die Spitze. Doch während sich die beiden Erstplatzierten um die Führung stritten, freuten sich diesmal die Dritten Bennie Streuer und Kevin Kölsch. „In Runde 13 probierten Ellis/Clement an Schlosser/Fries vorbei zu ziehen und mussten eine weitere Linie fahren. Wir nutzten die Lücke und fuhren direkt auf Platz 2 vor. In der nächsten Rechtskurve setzten wir uns dann direkt neben Ellis/Clement und überholten sie auch“, schildert Kölsch das Überholmanöver. In der Folge setzte sich das niederländisch-deutsche Team auf der Yamaha Adolf RS etwas von den Verfolgern ab und hatte im Ziel letztlich über eine Sekunde Vorsprung auf die WM-Führenden Ellis/Clement.

Für Kevin Kölsch ging damit ein lange ersehnter Traum in Erfüllung. Während Ellis/Clement ihren Vorsprung in der WM-Zwischenwertung auf 23 Punkte auf Schlosser/Fries ausbauen konnten, liegen nun Streuer/Kölsch nach ihrem Erfolg zur Halbzeit der Weltmeisterschaft an vierter Stelle. „Mein erster Sieg und damit der erste deutsche Sieger seit 2010 bei einem WM-Lauf“, freute sich Kevin Kölsch der bereits am kommenden Wochenende auf dem kroatischen Autodrom Grobnik wieder an den Start gehen wird.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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