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Europäische Mobilitätswoche in Neunkirchen (Galerie)
Baumbart wartet auf den Bus

Ob der da wohl rein passt? Zum Abschluss der europäischen Mobilitätswoche wartete auch ein 2,50 Meter hohes wandelndes Baumwesen alias Stelzenläufer und Klinikclown Michael Wibbelt auf den Bus.
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  • Ob der da wohl rein passt? Zum Abschluss der europäischen Mobilitätswoche wartete auch ein 2,50 Meter hohes wandelndes Baumwesen alias Stelzenläufer und Klinikclown Michael Wibbelt auf den Bus.
  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

tile Neunkirchen. Da staunten die Fahrgäste nicht schlecht, die Dienstagmorgen an der Haltestelle „Rathaus“ in Neunkirchen auf ihren Bus warteten und sich in einer kleinen Grünoase wiederfanden. Manch einer erschreckte sich auch, als ihnen ein wandelnder Baum auf die Schulter tippte, aus dessen Geäst Dschungelklänge ertönten. Nicht wenige dachten bei seinem Anblick an die Figur Baumbart aus Tolkiens „Der Herr der Ringe“. Mitarbeiter der Verwaltung der Wern Group (VWS) verteilten derweil kleine Präsenttaschen mit Wasserflasche, Fahrplan und Müsliriegel. Wer während der Wartezeit am frühen Morgen zusätzlich in Schwung kommen wollte, konnte sich auf den Smoothi-Heimtrainer setzen und sich strampelnd einen gesunden Frühstückstrunk mixen.

tile Neunkirchen. Da staunten die Fahrgäste nicht schlecht, die Dienstagmorgen an der Haltestelle „Rathaus“ in Neunkirchen auf ihren Bus warteten und sich in einer kleinen Grünoase wiederfanden. Manch einer erschreckte sich auch, als ihnen ein wandelnder Baum auf die Schulter tippte, aus dessen Geäst Dschungelklänge ertönten. Nicht wenige dachten bei seinem Anblick an die Figur Baumbart aus Tolkiens „Der Herr der Ringe“. Mitarbeiter der Verwaltung der Wern Group (VWS) verteilten derweil kleine Präsenttaschen mit Wasserflasche, Fahrplan und Müsliriegel. Wer während der Wartezeit am frühen Morgen zusätzlich in Schwung kommen wollte, konnte sich auf den Smoothi-Heimtrainer setzen und sich strampelnd einen gesunden Frühstückstrunk mixen.

"Action an der Haltestelle" als Abschluss der europäischen Mobilitätswoche

Die „Action an der Haltestelle“ zum Abschluss der europäischen Mobilitätswoche, an der die Hellerkommune zum zweiten Mal teilnahm, erregte auch Aufsehen bei den Autofahrern, die zwischen 6.45 und 8.30 Uhr nahezu in endloser Kolonne über die Kölner Straße rollten, der mit täglich rund 13 000 Pkw und 600 Lkw am drittstärksten befahrenen Straße im Kreisgebiet. Es wurde hupend gegrüßt und gewunken.
Im Rathaus ist man mit dem Verlauf der Aktionswoche zufrieden. In den vergangenen Tagen hatte sich die Verwaltung verschiedenen Themen im Bereich Mobilität gewidmet und sich darum bemüht, die Öffentlichkeit über die jeweiligen Aspekte zu informieren und für Probleme zu sensibilisieren. Zudem wurde die Mottowoche für eine Bürgerbeteiligung zur Fußverkehrsplanung der Ortsmitte genutzt (die SZ berichtete).

Nutzung von Bus und Bahn schont die Umwelt

„Regelmäßig mit Bus und Bahn zu pendeln, ist eine umweltfreundliche und stressfreie Alternative zur Fahrt mit dem Auto“, erklärt Sylvia Heinz, zuständig für das Thema Mobilität in Neunkirchen. „Mit dieser Aktion wollen wir darauf hinweisen und die Nutzung des ÖPNV honorieren.“ Zu diesem Zweck hatte der Bauhof den Boden des Wartehäuschens mit Rindenmulch bedeckt, eine Baumschule und ein Blumengeschäft stellten Pflanzen zur Begrünung zur Verfügung. Vor allem aber das 2,50 Meter hohe wandelnde Baumwesen alias Klinikclown Michael Wibbelt sorgte für viel Aufmerksamkeit unter allen Verkehrsteilnehmern. Figurenspielerin Petra Schuff brach mit ihrem sprechenden Huhn das Eis im Kontakt zwischen Verwaltungsmitarbeitern und Fahrgästen.
Für die jüngsten Verkehrsteilnehmer war zum Auftakt der Woche der rote Teppich vor dem DRK-Familienzentrum Kunterbunt in Salchendorf ausgerollt worden. Für ein paar Stunden eroberten sie sich die Straße zurück. Hier schritten Prinzessinnen und Piraten über einen kleinen Catwalk und spielten auf der Fahrbahn. Diese Aktion sollte vor allem Eltern sensibilisieren, die ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten oder der Schule bringen. Die Botschaft: Elterntaxis sind nicht notwendig, Kinder sind imstande, den Weg zu Fuß zu absolvieren.
Der Corona-bedingt für nur zwölf Teilnehmer ausgerichtete Pedelec-Kurs lockte am Montag zwar nur sieben „Silver Ager“ zum Verkehrsübungsplatz in Altenseelbach, diese aber kamen in den Genuss eines intensiven Trainings mit E-Bikes.
Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann stellte die Aktionswoche in den Kontext der aktuellen Verkehrsplanungen und -ziele der Gemeinde: „Wir arbeiten weiter daran, in Neunkirchen eine nachhaltige Entwicklung zu gestalten.“

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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