Brücke »In der Enge« wird erneuert

Wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer in Zeppenfeld

dibi Zeppenfeld. Die Sanierung der maroden Brücke »In der Enge« in Zeppenfeld soll nun endlich in Angriff genommen werden. Der Bau- und Planungsausschuss beschloss am Montag, die erforderlichen Mittel in den Haushaltsplan 2007 einzustellen. Die Geh- und Radwegbrücke stellt laut Darstellung der Verwaltung in der Sitzungsvorlage eine wichtige Verbindung her zwischen den Anliegerstraßen »Neue Reihe«, »Oranienstraße« sowie »Am Heckengarten« und der Ortsmitte Zeppenfeld mit Bushaltestelle, Kindergarten, Dorfgemeinschaftshaus und mehreren Geschäften. Sie wird von Fußgängern stark frequentiert, die ansonsten größere Umwege in Kauf nehmen müssten.

Der Gehwegbelag auf der Brücke wurde bereits vor einigen Jahren durch Aufbringen von Betonestrich repariert, jedoch treten hier mittlerweile wieder Schäden auf. Ein Schild weist Passanten sogar auf das »Betreten auf eigene Gefahr« hin. Die tragende Konstruktion aus Stahl ist altersbedingt in einem schlechten Zustand, die Brückenhauptträger weisen größere Korrosionsschäden auf. Die Brückenoberfläche wird durch Wellbleche als verlorene Schalung gehalten, die ebenfalls starke Korrosionsschäden hat.

Zur langfristigen Sicherung des Verkehrsweges wurde in 2002 schon einmal eine Erneuerung der Brücke vorgesehen und eine Ausschreibung durchgeführt. Auf Grund unerwartet hoher Kosten bei den Tiefbauarbeiten konnten nicht genügend Mittel bereitgestellt werden, die Ausschreibung wurde aufgehoben.

Der Zustand der Brücke hat sich seitdem weiter verschlechtert, so dass eine Sperrung im Rahmer der Verkehrssicherungspflicht innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre vom Bauamt nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Gewerke einzeln ausschreiben

Auf Grund der Erfahrungen aus 2002 wird eine losweise Ausschreibung und Vergabe empfohlen, um die Gewerke »Tiefbau« und »Stahlbau« gezielt an entsprechende Fachfirmen vergeben zu können. Hauptkostenverursacher war z.B. in 2002 nicht die eigentliche Brückenkonstruktion sondern der Tiefbau. Der aktuelle Kostenvoranschlag – rund 40000 Euro – umfasst die mit Blick auf sämtliche Möglichkeiten zur Kosteinsparung überarbeiteten Planungen. Grundlage sind die Angebotspreise 2002 unter Berücksichtigung eines Zuschlages auf alle Stahlbauarbeiten wegen des stark gestiegenen Stahlpreises.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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