„Defi“ fürs Wohnheim

Marcus Zaunick von der Firma Media Technik (rechts) erklärte die Funktionen des Geräts Heimleiter Christoph Henrichs, Pfarrer Rainer Klein, Apotheker Hans-Joachim Schneider und Wohnheim-Mitarbeiter Waldemar Schmidt-Juhnke (v.l.).  Foto: mom
  • Marcus Zaunick von der Firma Media Technik (rechts) erklärte die Funktionen des Geräts Heimleiter Christoph Henrichs, Pfarrer Rainer Klein, Apotheker Hans-Joachim Schneider und Wohnheim-Mitarbeiter Waldemar Schmidt-Juhnke (v.l.). Foto: mom
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mom Neunkirchen. Das Wohnheim der Diakonischen Behindertenhilfe Siegerland in Neunkirchen verfügt ab sofort über einen sogenannten Automatischen Externen Defibrillator. Das auch von Laien einfach zu bedienende Gerät unterstützt die lebensrettenden Maßnahmen im Falle eines Herzversagens.

Möglich wurde die Anschaffung über die Spendenaktion der Hellerthaler Hirsch-Apotheke, deren Kunden die Treuepunkte in Form des „Hellerthalers“ für einen gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen können.

Die Idee, die für das Wohnheim Klotzbach gedachten „Hellerthaler“ so lange anzusparen, bis es für die Anschaffung eines Defibrillators ausreicht, der immerhin mit rund 1800 Euro zu Buche schlägt, entstand während eines Erste-Hilfe-Kurses bei Wohnheim-Mitarbeiter Waldemar Schmidt-Juhnke.

Gerne war Apotheker Hans-Joachim Schneider bereit, darauf einzugehen. Schließlich ist der Defibrillator, der zwar im Wohnheim stationiert wird, aber im Notfall auch beispielsweise den Kirchenbesuchern zur Verfügung steht, eine der wirksamsten Sofortmaßnahmen gegen den Herztod.

Marcus Zaunick von der Firma Media Technik in Brachbach wies bei der Übergabe des Gerätes auf dessen Einsatzmöglichkeiten hin. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern oder Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden. Erst dann ist eine Herzdruckmassage sinnvoll, die den Kreislauf aufrecht hält bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.Der Defibrillator prüft zunächst, ob überhaupt noch Herzaktivitäten vorliegen und löst nur dann den Stromstoß aus, wenn er wirklich notwendig ist. Immer mehr mobile Geräte dieser Art werden mittlerweile an öffentlich zugänglichen Stellen platziert, weil ihre Handhabung einfach ist. Das Gerät „spricht“ mit dem Ersthelfer, gibt ganz genaue Anweisungen, so dass jeder, auch ohne Erfahrung in Erster Hilfe, damit arbeiten kann.Der Leiter des Behindertenwohnheims, Christoph Henrichs, bedankte sich stellvertretend bei Hans-Joachim Schneider für diese lebensrettende Spende, der diesen Dank gerne an seine Kunden weitergeben will.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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