Jahresabschluss 2017: Neunkirchen macht 6,37 Mill. Euro Plus
Es klingelt im Säckel

tile Neunkirchen. Gleich dreimal klingelten den Ratsvertretern am Donnerstag die Ohren – im übertragenen Sinne natürlich. Denn zuletzt klimperten die Taler in erklecklicher Menge ins Gemeindesäckel, wie Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann und Kämmerer Marco Schwunk berichten konnten. Für 2017 verzeichnete die Kommune einen Überschuss von rund 6,37 Mill. Euro. Angesetzt war seinerzeit ein Defizit von 2,1 Mill. Euro.
Nach der Vorlage dieses erfreulichen Jahresabschlusses – der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ohrndorf Revision erhalten hatte – war die einstimmige Entlastung für den Bürgermeister reine Formsache. Zudem beschloss der Rat auf Vorschlag der Verwaltung, ca. 4,38 Mill. Euro der Ausgleichsrücklage zuzuführen. Weitere 1,98 Mill. Euro fließen der allgemeinen Rücklage zu.

2018 stehen unterm Strich 1,5 Mill. Euro

Quasi im gleichen Atemzug legte Schwunk auch den Entwurf des Jahresabschlusses 2018 vor, den der Gemeinderat an den Rechnungsprüfungsausschuss weiterleitete. Auch hier gab es glänzende Augen. Statt des geplanten Ergebnisses von minus 1,29 Mill. Euro (gerundet) steht voraussichtlich ein Überschuss in Höhe von gut 1,5 Mill. Euro zu Buche – eine Verbesserung von 2,8 Mill. Euro.
„Die Jahresabschlussrallye geht weiter, aber das Ende naht“, sagte Thorsten Seiler (CDU), Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschuss. Läuft alles nach Plan und wird dieser Jahresabschluss noch im Herbst verabschiedet, „befinden wir uns nach diesem Jahr endlich wieder in der gesetzlichen Frist“.

Endlich wieder Eigenkapital aufgebaut

Die positive Entwicklung verdanke man den guten Gewerbesteuereinnahmen, erklärte Bernhard Baumann. Seit 2015 hätten sich diese immer besser dargestellt als zunächst kalkuliert. Dadurch, so der Bürgermeister im SZ-Gespräch, könne die Gemeinde endlich wieder Eigenkapital aufbauen. Und die Signale aus der Wirtschaft geben weiter Grund zur Freude. Die aktuellen Prognosen deuten an, dass 2019 noch mehr Gewerbesteuereinnahmen generiert werden könnten als im Vorjahr.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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