„Hilfe, die gut tut ...“

Ein Grundstock zur Anschaffung eines Fahrzeuges wurde durch die Überreichung eines Schecks in Höhe von 5000 Euro von Reiner Capito (r.), Karin Flick (l.) und Marianne Schneider vom Freundes- und Förderkreis an Bernd v. d. Heyden gelegt. Foto: ok
  • Ein Grundstock zur Anschaffung eines Fahrzeuges wurde durch die Überreichung eines Schecks in Höhe von 5000 Euro von Reiner Capito (r.), Karin Flick (l.) und Marianne Schneider vom Freundes- und Förderkreis an Bernd v. d. Heyden gelegt. Foto: ok
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ok Neunkirchen. Gut angenommen wurde der „Tag der offenen Tür“ der Diakonie-/DRK-Sozialstation Neunkirchen im neuen Domizil im Gemeindehaus in der Hochstraße. Als verantwortlicher Leiter konnte Bernd v. d. Heyden viele Gäste begrüßen. „Einfach spitze, das Du da bist,“ so brachte es der Leiter auf den Punkt. 15 Jahre Sozialstation bedeuten eine Zeitspanne mit vielen Veränderungen. Eine kleine Pflanze von fünf Mitarbeitern ist zu einem großen Baum mit heute 26 Mitarbeitern geworden, die über 120 Patienten im Monat professionell pflegen.

Als Mut machendes Zeichen für die Zukunft wurde im Anschluss ein großes Werbeschild vor der Station enthüllt. Damit soll auch nach außen hin aufgezeigt werden, wo Hilfe zu bekommen ist, die gut tut.

Pastor Dieter Hofmann, ehemaliger Vorsitzender des Kuratoriums, bekräftigte in seinen Ausführungen noch einmal das vielsagende Motto, das seit der Gründung untrennbar mit dieser Arbeit verbunden ist. Die Betreuung des ganzen Menschen ist oberstes Ziel. Kinder und alte Menschen sind in unserer heutigen Gesellschaft vielfach die Leidtragenden.

„Für häusliche Pflege ganz in ihrer Nähe werben seit 15 Jahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Station in unserer Gemeinde für eine Dienstleistung, die im Interesse der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger unverzichtbar geworden ist“, so brachte es Bürgermeister Manfred Gillé zum Ausdruck. Die Gründung dieser Einrichtung durch die ev. Kirchengemeinde Neunkirchen, die ev. Kirchengemeinde Herdorf- Struthütten und das DRK war eine richtungsweisende Entscheidung, die dazu geführt hat, dass die soziale Infrastruktur nachhaltig verbessert wurde und der ambulante Bereich der Versorgung älterer Menschen eine deutliche Aufwertung erfahren hat.

Im Namen der Ärzteschaft dankte Dr. Martin Müller für die gute Zusammenarbeit zwischen den Ärzten und der Diakoniestation. „Nur gemeinsam sind wir stark.“ Er ging auch auf die demografische Entwicklung in der Bevölkerung ein. Die Zahl der Älteren nimmt zu. Die Ressourcen werden dagegen knapper.Daher ist ehrenamtliche Hilfe mehr denn je gefragt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde vom Freundes- und Förderkreis durch Reiner Capito, Karin Flick und Marianne Schneider ein Scheck in Höhe von 5000 Euro an Bernd v. d. Heyden überreicht, der als Beitrag zur Anschaffung eines neuen Fahrzeugs gedacht ist. Diese Beträge setzen sich zusammen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die Räumlichkeiten der Station in Augenschein zu nehmen. Verschiedene Aktionen wurden durchgeführt.Interessiert verfolgten zahlreiche Besucher die Vorträge über „Arzneimittel im Alter“ von Apotheker Schmidt von der Neuen Apotheke sowie „Spezifische Erkrankungen im Alter“ durch Dr. Lohmar. Außerdem gab es Vorführungen am Pflegebett. Musikalisch wurde das Programm mit gestaltet durch den Knappenchor Struthütten und den Posaunenchor Wiederstein-Zeppenfeld.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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