In Kapellenschule wird eifrig gebaut

Wiedersteiner Heimatfreunde sind unermüdlich bei der Arbeit / Backtag am 14. Februar

sz Wiederstein. Der Heimat- und Verschönerungsverein Wiederstein blickt in diesem Jahr auf sein 90-jähriges Bestehen zurück. Grund genug, diesen Geburtstag entsprechend zu würdigen. Bei der Jahreshauptversammlung in der sich inzwischen zur »Guten Stube« des Ortes entwickelnden Kapellenschule ließ Vorsitzender Manfred Eibach das vergangene Jahr zunächst noch einmal Revue passieren. Die Dorfgemeinschaft ist auf einem guten Weg. 206 Mitglieder wissen die Arbeit der Heimatfreunde zu würdigen. Fast in jedem Haus befindet sich also ein Vereinsmitglied.

Noch nicht so richtig im Verein Tritt gefasst haben die Neubürger im Neubaugebiet. »Sie sind uns herzlich willkommen und wir wünschen, dass sie sich in der neuen Umgebung im schönen Wiederstein wohl und angenommen fühlen«, hofft der Vorstand darauf, dass sie sich recht bald im rührigen Heimat- und Verschönerungsverein integrieren. Dazu dienen die vielfältigen Angebote wie gemeinsame Fahrten, Wanderungen oder auch das Dorffest und die Seniorenfeier. Ihren Vorfahren, den Kelten, auf der Spur waren die Heimatfreunde in 2002 bei einer historischen Wanderung durch die Gemarkung. Die 90-Jahr-Feier soll am 19. Juli zusammen mit dem GV »Harmonie« Wiederstein gestaltet werden. Bis dahin hofft man auch wieder einen wesentlichen Schritt bei der im Jahre 2000 zur Nutzung übernommenen Kapellenschule weitergekommen zu sein. Hier werden die Sanierungsarbeiten nach wie vor von einer Handvoll Idealisten geleistet. Die Außenfassade zeigt sich bereits in einem ansehnlichen Zustand und die Innenarbeiten (Wände, Fußböden, Fenster, Türen etc.) machen gute Fortschritte.

Während sich im Obergeschoss die Zeitzeugen der handwerklichen Vergangenheit bereits angehäuft haben (ca. 300 verschiedene Werkzeuge und Erinnerungsstücke sind im Museum bereits fein säuberlich gekennzeichnet) und die Kücheneinrichtung mit Tisch und Lehnbank an die Zeiten anno dazumal erinnert, geht es zurzeit um die Einrichtung der »Guten Stube« im Erdgeschoss. Im gemütlichen Bauernstüble stehen bereits Opas Sofa, ein Spinnrad und eine Truhe aus dem Jahre 1876. Ein 150 Jahre alter großer Webstuhl wird derzeit zusammengebaut und nimmt den größten Teil des Raumes in Anspruch.

Im Kellergeschoss erinnert eine Schusterwerkstatt an das altehrwürdige Handwerk. Ferner sollen nach Fertigstellung der Arbeiten im Wirtschaftskeller eine historische Waschküche und andere Erinnerungsstücke (Kartoffelgerüst) die Vergangenheit wach halten, während auf dem Speicher die landwirtschaftlichen Kleingeräte der Vorfahren ihren Platz finden.

»Es ist noch einiges zu tun. Mehr Hände, die anpackten, würden die Fertigstellung beschleunigen«, wünschen sich Manfred Eibach, Wolfgang Bald und Erich Edelmann – die am Tage nach der Jahreshauptversammlung wieder mit Volldampf bei der Arbeit waren – dass sich noch mehr Helfer zur freiwilligen Arbeit einfinden. Eine der ersten Veranstaltungen in der Kapellenschule findet am 14. Februar statt: eine Backvorführung. Natürlich geht es in diesem Jahr auch wieder auf »Schusters Rappen« durch die Gemarkung und auch eine heimatkundliche Fahrt steht auf dem Programm.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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