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Pläne zur Ortsmitte kommen gut an
INSEK fliegen die Herzen zu

Positives Stimmungsbarometer: Den Neunkirchenern haben die Pläne zur Neugestaltung der Ortsmitte sichtlich gefallen.
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tile Neunkirchen. Weniger ein Abschluss, vielmehr ein Auftakt sollte die unter dem Motto "Neunkirchen handelt!" stehende öffentliche Vorstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (INSEK) am Montagabend im Otto-Reiffenrath-Haus sein. So jedenfalls der Wunsch von Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann, der rund 70 interessierte Gäste begrüßte, die vor allem wegen der Pläne für die Neugestaltung der Ortsmitte gekommen waren. Neben Anwohnern und Vertretern aus Politik und  Vereinen hatten sich auch potenzielle Investoren unter das Publikum gemischt.

Entwicklungsplan in Rekordzeit aufgestellt
Die Zeit der Planung sei abgeschlossen, nun beginne die Umsetzungsphase, stellte Baumann fest.

tile Neunkirchen. Weniger ein Abschluss, vielmehr ein Auftakt sollte die unter dem Motto "Neunkirchen handelt!" stehende öffentliche Vorstellung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (INSEK) am Montagabend im Otto-Reiffenrath-Haus sein. So jedenfalls der Wunsch von Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann, der rund 70 interessierte Gäste begrüßte, die vor allem wegen der Pläne für die Neugestaltung der Ortsmitte gekommen waren. Neben Anwohnern und Vertretern aus Politik und  Vereinen hatten sich auch potenzielle Investoren unter das Publikum gemischt.

Entwicklungsplan in Rekordzeit aufgestellt

Die Zeit der Planung sei abgeschlossen, nun beginne die Umsetzungsphase, stellte Baumann fest. Einem Parforceritt gleich hatten Verwaltung, Politik und das Büro Loth Städtebau + Stadtplanung das INSEK binnen ca. sechs Monaten auf den Weg gebracht (der Ratsbeschluss am 16. Dezember scheint nur noch reine Formsache zu sein). Das dürfte ein Rekord für den Regierungsbezirk Arnsberg sein, mutmaßte Stadtplanerin Christine Loth. Neben den professionellen Akteuren wurden über diverse Beteiligungsformate die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot geholt, um deren Anregungen in die Planungen mit aufzunehmen. 197 Ideen waren eingegangen, das sei ein sehr hoher Rücklauf, so Loth.

42 Maßnahmen erarbeitet

In 45 Minuten wiederholte die Stadtplanerin noch einmal die Ergebnisse des INSEK-Prozesses, die sie bereits im Oktober der Politik vorgestellt hatte. Es sei ein "echter Masterplan für den Ort Neunkirchen erarbeitet" worden. Das Planungsgebiet erstreckt sich von der Pfarrau entlang der Kölner Straße und der Heller bis zum Verkehrsknoten Kölner Straße / Frankfurter Straße sowie vom historischen Ortskern samt ev. Kirche und Leyhof (Museum des Freien Grundes) bis zur Gartenstraße. Dazu wurde der Bahnhof in die Entwicklungsplanung mit aufgenommen. Für diese Bereiche wurden insgesamt 42 Maßnahmen erarbeitet, die Neunkirchen zukunftsfähig und lebenswerter machen sollen. Das Herzstück des Konzepts ist die Umgestaltung der Ortsmitte, insbesondere des Areals zwischen Rathaus und Rewe-Markt.

Antalya-Grill und Gemüse Lutz werden abgerissen

Bürgermeister Baumann machte kein Hehl daraus, dass er sich darauf freue, endlich mit dem Rathausvorplatz loszulegen: "Da brenne ich für, dass es schnellstmöglich passiert." Und tatsächlich wird sich zeitnah etwas tun. Noch im Dezember soll eine erste "Altlast" aus dem Ortsbild verschwinden. Wie der Verwaltungschef verriet, wird noch in diesem Jahr der Gebäuderiegel mit dem ausgebrannten Antalya-Grill und dem ehemaligen Ladenlokal von Gemüse Lutz (zuletzt Fahrradwerkstatt) abgerissen. Damit fällt der Startschuss für die erste von insgesamt drei Phasen, die das INSEK für die Neugestaltung des Rathausquartiers vorsieht und mit einem Neubau im hinteren Bereich des Rathausvorplatzes nahe der Gleise endet, ehe die Tiefgarage sowie ein neuer Gebäuderiegel zur Kölner Straße hin realisiert werden könnten.

Apropos Bahngleise: Auch der Fußübergang über die Schienen, der das künftige Rathausquartier mit dem Gebiet des alten Bahnhofs verbinden soll, wird in Kürze gebaut, so der Bürgermeister. Vielleicht beginnen die Arbeiten sogar noch vor dem Jahreswechsel.

Positives Echo aus der Bürgerschaft

Am Ende flogen dem INSEK die Herzen der Neunkirchener zu - jedenfalls derer, die im Otto-Reiffenrath-Haus saßen. Und das buchstäblich, denn jeder Gast hatte eine Karte mit einem großen roten Herzen auf seinem Platz gefunden, um zu signalisieren, ob die Vision vom Neunkirchen der Zukunft gefällt oder nicht. Beim "Stimmungsbarometer" blieb kein Arm unten.

Positives Stimmungsbarometer: Den Neunkirchenern haben die Pläne zur Neugestaltung der Ortsmitte sichtlich gefallen.
Symbolisch: Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann bekam vom Büro Städtebau + Stadtplanung Loth aus Siegen einen Spaten geschenkt. Im Dezember sollen die ersten "Altlasten" abgerissen werden und aus dem Ortsbild verschwinden.
Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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