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Baustelle Wildener Straße
Irrfahrende „Brummis“ sorgen für Ärger

Der Verkehr zur A 45 und nach Wilnsdorf wird über die Schränke geleitet.
  • Der Verkehr zur A 45 und nach Wilnsdorf wird über die Schränke geleitet.
  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Tim Lehmann (Redakteur)

tile Neunkirchen-Salchendorf. Die Großbaustelle auf der Wildener Straße in Salchendorf erfordert seit Anfang der Woche eine Einbahn-Regelung. Aus Richtung Wilden ist die Durchfahrt möglich, in Gegenrichtung ab der Kreuzung Kölner Straße/Wildener Straße nicht mehr. Großräumige Umleitungsstrecken wurden eingerichtet – und in den ersten Tagen regelmäßig missachtet, räumt Johannes Schneider, zuständiger Fachbereichsleiter im Neunkirchener Rathaus, ein.

Aus Neunkirchen kommend wird der Verkehr ab oben genannter Kreuzung geradeaus über den Pfannenberg und die Schränke über Eiserfeld Richtung Wilnsdorf und A 45 geleitet.

tile Neunkirchen-Salchendorf. Die Großbaustelle auf der Wildener Straße in Salchendorf erfordert seit Anfang der Woche eine Einbahn-Regelung. Aus Richtung Wilden ist die Durchfahrt möglich, in Gegenrichtung ab der Kreuzung Kölner Straße/Wildener Straße nicht mehr. Großräumige Umleitungsstrecken wurden eingerichtet – und in den ersten Tagen regelmäßig missachtet, räumt Johannes Schneider, zuständiger Fachbereichsleiter im Neunkirchener Rathaus, ein.

Aus Neunkirchen kommend wird der Verkehr ab oben genannter Kreuzung geradeaus über den Pfannenberg und die Schränke über Eiserfeld Richtung Wilnsdorf und A 45 geleitet. Eine alternative Route führt bereits an der Kreuzung Kölner Straße/Frankfurter Straße zunächst Richtung Burbach, in Wahlbach weisen Umleitungsschilder dann nach links über Gilsbach und Wilden nach Wilnsdorf.

Keine Umleitung über den Rassberg

Die Fahrt über den dicht besiedelten Rassberg wurde bewusst nicht als Umleitungsalternative kommuniziert, vor allem um den Lkw-Verkehr durch die Tempo-30-Zone zu verhindern. Aber auch für Pkw wurde hier keine Umleitung ausgeschildert, um die Anwohner zu schützen, erläutert Schneider. Ortskundige nehmen dieser Tage dennoch verstärkt die Abkürzung über den „Pass“. Zumindest eine gewisse Mehrbelastung der Anwohner wird trotz aller Bemühungen vermutlich nicht zu verhindern sein. Zumal Neunkirchener und Pendler durchaus Kritik an dieser fehlenden Pkw-Umleitung anmelden.

Die bestehende Beschilderung – von manchem Verkehrsteilnehmer und Anwohner als zu unauffällig und leicht übersehbar empfunden – wurde am Donnerstag noch einmal aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Tage und der Hinweise von Bürgern leicht angepasst, bestätigt Schneider auf Nachfrage. Nicht aber wegen der Rufe nach der Rassberg-Route (die gibt es offiziell nach wie vor nicht) oder eine durch die Baustelle verursachte lange Staubildung (diese blieb laut Schneider nämlich aus) seien das Problem, sondern: Falschfahrer. Vor allem ausländische Lastkraftfahrer hätten die Einbahnregelung häufig missachtet, sagt der Fachbereichsleiter. Diese verließen sich allzu sehr auf ihre Navigationssysteme.

40-Tonner müssen drehen

So sei es beispielsweise vermehrt vorgekommen, dass sogar 40-Tonner trotz Umleitungshinweise von der Kölner Straße auf die Wildener Straße abgebogen seien. Das ist möglich, weil die Durchfahrt bis zur Einmündung Fritz-Schäfer-Straße in dieser Richtung noch frei ist. Diese Regelung ermöglicht weiterhin die Zufahrt zu SSI Schäfer. Irrfahrende Transporter müssen also bei dem Unternehmen drehen und wieder zurückfahren.

Eine Weiterfahrt über das Werksgelände ist seit der Privatisierung der Fritz-Schäfer-Straße bis zur Jung-Stilling-Straße nicht mehr möglich. Ebenso wenig aus der Gegenrichtung. An der Einmündung Jung-Stilling-Straße wurde eine Absperrung eingerichtet, dort ist nur noch die Ausfahrt für den Lieferverkehr der Firma erlaubt. Allein am Mittwoch seien hier 70 Fahrzeuge aus Richtung Familienbad abgewiesen worden, so Schneider.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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