Kein »Sommerloch« bei Blutspenden

In der Gemeinde Neunkirchen werden Termine sehr gut angenommen/Zahlreiche Ehrungen

sz Zeppenfeld. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Treue in der Großgemeinde Neunkirchen die Blutspendetermine der DRK-Bereitschaft und des Blutspendedienstes wahrgenommen werden.

Kreisrotkreuzleiter Friedrich Wenzelmann ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, eine große Zahl treuer Blutspenderinnen und Blutspender zu begrüßen und ihnen aufrichtigen Dank für ihr großes Engagement im Dienste am Nächsten auszusprechen. Das tat er auch im Auftrag des DRK-Kreisverbandes. Die Hochwasserkatastrophe in Deutschland habe gezeigt, dass wir aufeinander angewiesen sind. Das habe über die schweren Stunden hinweg geholfen. Manche hätten buchstäblich alles verloren. Das DRK im Siegerland sei erst recht spät alarmiert worden.

Schwere Unfälle in der letzten Zeit hätten erhebliche Mengen an Bluttransfusionen erforderlich gemacht. Aber auch bestimmte Operationen - wie bei der Bauchspeicheldrüse - erfordern sehr viel Bluteinsatz. Besonders erfreulich sei, dass in diesem Jahr von einem so genannten »Sommerloch« bei den Blutspenden so gut wie nichts zu spüren gewesen sei, im Gegenteil, man habe gar um einige Prozente zugelegt. Das sei aber auch dringend erforderlich für eine ausreichende Versorgung der Kliniken, denn in den vergangenen Jahren habe man sozusagen von der Hand in den Mund gelebt. Es sollten aber auch einmal die ehrenamtlichen Helfer erwähnt werden, die bei einem Blutspendetermin im Hintergrund wirken. Diese guten Geister würden meist übersehen, aber ohne sie sei eine Blutspende nicht durchführbar. Manche Freizeit-Stunde werde in diesem Dienst verbracht. Sie sorgten dafür, dass die Blutspenderinnen und Blutspender nach dem Aderlass auch etwas zu Essen bekommen oder mit Kaffee oder anderen Getränken versorgt würden. Im Namen von Rat und Verwaltung der Gemeinde Neunkirchen sprach die stellv. Bürgermeisterin Anne Lück ein herzliches Dankeschön für den uneigennützigen Dienst der ehrenamtlichen Blutspender aus.

Die Ehrung der treuen Blutspender wurde von der stellv. DRK-Vorsitzenden Renate Wingenroth, der Blutspendenbeauftragten Gudrun Henrichs und die stellv. Bürgermeisterin Anne Lück vorgenommen. 25 Spenden hat Manfred Kerner bisher geleistet. Auf 50 Spenden haben es gebracht: Rosemarie Bender, Erika Grau, Paul-Joachim Kölsch, Martin Kautz, Jens Bösenberg. Mittlerweile 60 Spenden erreichten Helmut Diehl und Ursula Kuhnert. Hartwig Möller hat 70mal Blut gespendet. Für 75 Spenden wurden Heinz Manderbach, Friedhelm Scheerer und Karin Lichtner geehrt. Auf 80 Spenden haben es Rüdiger Richter, Karl Heinz Paul und Helmut Bäcker gebracht. 90 Spenden verzeichneten Hubertus Dirbach und Konrad Falk. Und die stolze Zahl von 100 Spenden erreichten Werner Brederlow und Klaus Müller.

Aus Altersgründen scheiden bei den Blutspendeterminen Hubert Machinek (107 Spenden) und Gisbert Klein (109 Spenden) aus. Sie wurden mit einem Blumenstrauß bedacht.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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