Mit Blutspende Mitmenschen geholfen

Bereitschaft Neunkirchen ehrte im DRK-Zentrum zahlreiche treue Blutspender

sz Zeppenfeld. Lang war auch diesmal wieder die Liste derer, die für ihre treuen Blutspenden im DRK-Zentrum in Zeppenfeld geehrt worden konnten. Die Blutspendenbeauftragte in der DRK-Bereitschaft Neunkirchen, Gudrun Henrichs, konnte dazu in erster Linie die treuen Blutspenderinnen- und Blutspender, die nun schon über viele Jahre hinweg zu den Blutspendeterminen kommen, willkommen heißen. Desweiteren begrüßte sie stellv. Bürgermeister Hartmut Pfeifer, die stellv. DRK-Vorsitzende Renate Wingenroth und Kreisrotkreuzleiter Friedrich Wenzelmann.

Die Grüße von Rat und Verwaltung der Gemeinde Neunkirchen überbrachte der Hartmut Pfeifer. »Sie werden für etwas geehrt, was man bewundern muss. Sie gehen regelmäßig freiwillig zum Blutspenden. Diese Spende hilft anderen Menschen, sei es bei einem Unfall, einer Herz- oder Hüftoperation. Hier werden etliche Blutkonserven benötigt. Notwendig sind diese Spenden allemal. Mit ihrer Hilfe haben sie letztendlich anderen Menschen geholfen. Dringend wird das lebensrettende Blut benötigt. Die Blutbanken des DRK lassen immer wieder Hilfeschreie los.«

Friedrich Wenzelmann überbrachte die Grüße vom Vorstand des DRK und der Kreisrotkreuzleitung. Er dankte für das uneigennützige Engagement. Man könne stolz sein auf die vielen Blutspender im Siegerland und speziell in der südlichen Region. Im Kreisverband habe man über Pläne bei Massenunfällen gesprochen. Gerade in solchen Situationen seien große Mengen an Blutspenden gefragt. Renate Wingenroth merkte noch an, dass sie schon mal gefragt werde, warum die Leute beim DRK kein Geld für ihre Spende bekämen. Die Erklärung sei einfach: »Das DRK hat vielfältige Aufgaben, die große Mengen Geld erfordern, und das muss ja irgendwo herkommen.«

Seit der Gründung des DRK-Blutspendedienstes Nordrhein-Westfalen gehöre das regionale Versorgungsprinzip zu den Grundpfeilern der Arbeit. Regionale Engpässe entstünden vor allem in Ballungsräumen. Die regelmäßigen Versorgungsengpässe, insbesondere in den Reisemonaten, seien bekannt. Insgesamt benötige man in NRW mehr Spendenwillige benötigt. Im Tagesdurchschnitt spendeten in NRW 3300 Frauen und Männer Blut beim DRK. Diese Menge reiche aber nicht aus, um den aktuellen Bedarf der Kliniken zu decken. Bei dem Spendenaufkommen stehe die Landbevölkerung noch ganz gut da gegenüber den Bürgern in den Städten.

Geehrt wurden für 25 Spenden: Tahar Abdelkadar, Kurt-Emil Mandelkow, Silke Wessely, Jutta Judt, Ingrid Ebach, Ute Spiesecke, Christa Sander, Ursula Betz, Rolf Schneider und Burkhard Blicker.

50-mal Blut gespendet haben: Henning Becker, Fredi Tissler, Rolf Reinschmidt und Albert Bieder.

Auf 70 Spenden haben es gebracht: Lutz Kaiser, Klaus Zimmermann, Dieter Henrichs und Brigitte Mülln.

Gar 75-mal Blut gespendet haben Manfred Kaiser, Manfred Uebach, Karl Heinz und Rosemarie Paul und Gisela Wegener. Geehrt für 80 Spenden wurden Hubert Schniedenharn und Paul-Adolph Traut. 90-mal Blut spendeten Horst Arnold und Dieter Wirth. Auf die stolze Zahl von 100 Blutspenden hat es Erich Edelmann gebracht.

Zwei Spender waren herausragend: Manfred Höfer hat mittlerweile 120-mal Blut gespendet und Albert Wiegel hat es auf sage und schreibe 125 Aderlässe gebracht. Im Namen der Blutspender bedankte sich Albert Wiegel einmal bei denjenigen Helferinnen und Helfern, die bei den Blutspendeterminen im Hintergrund wirken. Dieses Ehrenamt könne nicht hoch genug eingestuft werden.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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