Mit der Frohen Botschaft unterwegs

Neukirchener Mission traf sich zum alljährlichen Fest in Neunkirchen

sz Neunkirchen. »Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur« (Markus 16,15). Unter diesem Befehl Jesu sind seit Jahrzehnten Missionare der Neukirchener Mission in vielen Erdteilen mit dem Evangelium von Jesus Christus unterwegs. Seit 1912 findet in der Ev. Gemeinschaft Neunkirchen das jährliche Fest der Neukirchener Mission statt.

Viele Gäste aus der Region hatten sich am Sonntag deshalb im Vereinshaus Löhrstraße eingefunden, um der Mission ihre Unterstützung zu bekunden und sie zu ermutigen, ihren Auftrag weiterzuführen. 91 Jahre lang mitbeteiligt zu sein am Dienst der Neukirchener Mission sei für die Ev. Gemeinschaft Neunkirchen eine frohmachende Sache, hieß Friedbert Gudelius die Gäste willkommen. Die Grüße des Vorstandes und des Missionsleiters Ulrich Bombosch überbrachte Klaus Mudersbach und informierte kurz über die Missionsarbeit in den Ländern Lettland und Peru.

Von den Tätigkeiten in Tansania und Uganda berichteten die beiden auf Heimaturlaub weilenden Missionarinnen Magdalene Lanz und Ute Rüdiger. Geistliche Impulse für die Arbeit der Neukirchener Mission kamen auch aus dem Siegerland, erinnerte Manfred Wirth, Vorstandsmitglied des Ev. Gemeinschaftsverbandes Siegerland, in seinem Grußwort an einige Pioniere. Er wünschte von Herzen, dass Jesus in den Herzen verlorener Menschen durch das Evangelium wirken und immer wieder Boten aus Liebe zu denselben mit der befreienden Botschaft Jesu unterwegs sein möchten. »In der Mission halten wir Ausschau nach dem Tag Jesu Christi, seiner Wiederkunft«, signalisierte der ehemalige Missionsleiter Herbert Becker in seiner Festansprache. Gott sei ein Gott großer Dinge, deshalb brauche sich die »kleine Herde« unter den »Wölfen« nicht zu fürchten, nahm er Bezug auf die Aussage Jesu im 12. Kapitel des Lukasevangeliums. Die jahrzehntelangen Erfahrungen in der Missionsarbeit offenbarten, dass Gott sein Reich baue und ausweite, auch wenn man bei uns unter dem Eindruck stünde, dass die Lichter auszugehen schienen. Mit kleinen Anfängen habe es begonnen, vorwärts gehe es mit der kleinen Herde bis zur großen Gemeinde, die beim majestätischen Ende aller Dinge Gott die Ehre geben werde.

Becker erinnerte an die vielen Möglichkeiten, heute Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen. Bibelübersetzer, Traktatmission, Radio etc. seien wichtige Möglichkeiten neben dem persönlichen Zeugnis, das Evangelium auf den Weg zu den Menschen zu bringen. »Die Reformation unseres Landes begann in einer Klosterzelle,« erinnerte der Festredner an den Reformator Martin Luther. »Wir haben es mit einem Gott zielbewusster Wirkung zu tun, der in den Nächten der Verfolgung und des Leidens seiner Knechte doch mit seiner Gemeinde und seinen Leuten zum Ziele kommt. Deshalb gilt es, den Sieg Jesu in einer Welt des Hasses und der Kriege zu proklamieren«, stimmte er die Festgemeinde auf den immer noch unerfüllten Auftrag der Christen ein und erinnerte die Missionsgemeinde auch an ihre Aufgabe in der Heimat, die Missionare durch Gebet und Gaben in ihrer Arbeit zu unterstützen.

Umrahmt wurde das Missionsfest durch Liedvorträge des Würgendorfer Lautenchores unter Leitung von Otto Fries.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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