Ortsteildenken muss sich ändern

Im Rahmen des ersten Dorfgesprächs wurde am Wochenende über die Zukunft Neunkirchens diskutiert - und die Frage, wie man diese gestalten kann.	Foto: mom
  • Im Rahmen des ersten Dorfgesprächs wurde am Wochenende über die Zukunft Neunkirchens diskutiert - und die Frage, wie man diese gestalten kann. Foto: mom
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mom - Es stehen einschneidende gesellschaftliche Veränderungen bevor. Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten für große Probleme sorgen, darin sind sich mittlerweile alle einig. Auch in der Gemeinde Neunkirchen muss man sich Gedanken machen, wie die Menschen hier in Zukunft leben werden. Aber was erwarten die Neunkirchener von ihrem Wohnort in 20 oder 30 Jahren? Wie stellen sie sich ihr Umfeld vor? Um das herauszufinden, hat die Gemeindeverwaltung eine Serie von Dorfgesprächen geplant, zu denen alle Einwohner der Großgemeinde eingeladen sind. Sie sollen sich aktiv an der Bewältigung der Probleme beteiligen - und sei es nur durch Anregungen. Das erste der insgesamt drei Dorfgespräche fand am vergangenen Samstag für die Ortsteile Neunkirchen und Salchendorf in der Turnhalle der Grundschule Neunkirchen statt.

Viele Themen angesprochen

Bürgermeister Bernhard Baumann begrüßte die Dorfplanerin Nathalie Franzen, die seit 20 Jahren ähnliche Prozesse in bisher rund 80 Kommunen in NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz begleitet. Sie stellte noch einmal kurz die Entwicklung der Altersstruktur für Neunkirchen in den kommenden Jahrzehnten dar, dann aber waren auch schon die Gäste gefragt: "Was gefällt Ihnen an Neunkirchen besonders gut, wo liegen die Stärken der Kommune?"
Und da fiel den Neunkirchenern direkt mal eine ganze Menge ein, warum sie gerne hier leben: die gute Infrastruktur mit Bahn- und Autobahnanschluss, alle Schulformen direkt am Ort, gute Sportangebote, ein funktionierendes Ehrenamt mit vielfältigem Angebot und wertvollen sozialen Diensten und natürlich auch der ländliche Charakter und ausgedehnte Wanderwege. Dann gab es aber auch Punkte, die mit "Ja, aber?" beantwortet wurden, beispielsweise ein großes Angebot für Senioren und Jugendliche - für letztere allerdings nicht in den Ortskernen. 

Weitere Dorfgespräche

Die nächsten Dorfgespräche sind für
Zeppenfeld, Wiederstein und den Bereich Rassberg am Samstag, 17.
November, um 14 Uhr (Dorfgemeinschaftshaus Zeppenfeld) sowie für
Struthütten und Altenseelbach am Samstag, 1. Dezember, um 14 Uhr
(Mehrzweckhalle Struthütten) angesetzt. Anfang des kommenden Jahres
wird dann ein gemeinsamer Termin für alle Bürger stattfinden. Dann
sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden.

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Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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