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Europäischer Mobilitätstag "Auf Augenhöhe"
Roten Teppich für Fußgänger ausgerollt

Die Gemeindeverwaltung, angeführt von Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann mit Tochter Sophie (vorne r.), und ihre Kooperationspartner zum europäischen Mobilitätstag rollten im Alten Dorf in Salchendorf einen roten Teppich für die Fußgänger aus.
  • Die Gemeindeverwaltung, angeführt von Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann mit Tochter Sophie (vorne r.), und ihre Kooperationspartner zum europäischen Mobilitätstag rollten im Alten Dorf in Salchendorf einen roten Teppich für die Fußgänger aus.
  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Tim Lehmann (Redakteur)

tile Neunkirchen-Salchendorf. Das ganze Dorf war sicher nicht auf den Beinen. Dennoch waren Neunkirchens Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann und Sylvia Heinz, zuständig für das Thema Mobilität im Rathaus, zufrieden mit ihrem Aktionstag in Salchendorf. Unter dem Motto „Auf Augenhöhe – zusammen unterwegs“ hatte die Hellerkommune im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche in das Alte Dorf (Hindenburgplatz und Mittelstraße) eingeladen. Vor allem die Zielgruppe folgte der Aufforderung: junge Kinder mit ihren Eltern und Großeltern.

Warum die Aktion gerade rund um Haus Henrichs stattfand, erklärte Heinz im SZ-Gespräch.

tile Neunkirchen-Salchendorf. Das ganze Dorf war sicher nicht auf den Beinen. Dennoch waren Neunkirchens Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann und Sylvia Heinz, zuständig für das Thema Mobilität im Rathaus, zufrieden mit ihrem Aktionstag in Salchendorf. Unter dem Motto „Auf Augenhöhe – zusammen unterwegs“ hatte die Hellerkommune im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche in das Alte Dorf (Hindenburgplatz und Mittelstraße) eingeladen. Vor allem die Zielgruppe folgte der Aufforderung: junge Kinder mit ihren Eltern und Großeltern.

Warum die Aktion gerade rund um Haus Henrichs stattfand, erklärte Heinz im SZ-Gespräch. „Hier gibt es die einzige verkehrsberuhigte Zone in der Gemeinde“ – und somit sei die sogenannte Spielstraße der geeignetste Bereich gewesen, um für das Schwerpunktthema der EU-Aktion, ein Agieren aller Verkehrsteilnehmer auf Augenhöhe, zu sensibilisieren. Vor allem die Position der Fußgänger, die an diesem Tag „die Straße zurückerobern“ konnten, sollte damit gestärkt werden. Nur logisch also, dass die Gemeindeverwaltung mit ihren Kooperationspartnern, den schwächsten im Straßenverkehr für einige Stunden den roten Teppich ausrollten. Und so war nicht nur das EU-Maskottchen „Edda“ beim Auftakt dabei, sondern auch Vertreter des Heimtavereins Salchendorf, der Verkehrswacht (Polizei), der Neunkirchener (Kinder-)Feuerwehr, des Kreises, des DRK-Familienzentrums Kunterbunt sowie Ratsmitglieder.

Gemeinde erarbeitet umfangreiches Mobilitätskonzept

Mobilität ist eines der stark diskutierten Zukunftsthemen – auch im Freien Grund. Derzeit arbeitet die Verwaltung an einem Mobilitätskonzept. Einen ersten Erfolg konnte man hierbei bereits verbuchen: Bei der kreisweiten Einrichtung von Mobilstationen – Knotenpunkten an denen die Fußgänger-, Rad-, Bus- und Bahnverkehre untereinander vernetzt werden sollen – sollte Neunkirchen zunächst außen vor bleiben und nachrangig berücksichtigt werden. Nun sei man doch noch in die erste Umsetzungsphase „gerutscht“, freute sich Sylvia Heinz. Auf der Agenda stehen ferner u. a. die Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs, ein erweitertes Parkplatzkonzept sowie die Entlastung der Kölner Straße.

Im Rahmen eines schulischen Mobilitätskonzeptes wird der Rassberg in den Blick genommen. Gerade mit dem beschlossenen Umzug der Grundschule in die Kopernikusschule besteht hier Handlungsbedarf. Eine der bevorzugten Maßnahmen soll die Ausweisung von Hol- und Bringzonen für Eltern rund 250 Meter von der Schule entfernt sein. Eine Analyse der Schulwege wird ebenfalls angestrebt, sofern hierfür Fördergelder akquiriert werden können, nennt Heinz weitere potenzielle Maßnahmen. Für das richtige und umsichtige Handeln im Verkehr sollten gerade Kindergarten- und Grundschulkinder sowie ihre Eltern mit Aktionen wie der am Samstag sensibilisiert werden.

Sie hoffe, dass die Veranstaltung nun jährlich stattfinden wird, an wechselnden Standorten, um jeweils andere Aspekte im Straßenverkehr zu thematisieren. Im kommenden Jahr werde man vielleicht den Straßenraum vor einer Kita „zurückerobern“ hat Sylvia Heinz auch schon eine konkrete Idee.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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