Wildener Straße, Kreisel und KAG im Fokus
Streitthemen in lockerer Runde diskutiert

sp Neunkirchen-Salchendorf. Miteinander und nicht gegeneinander, so soll es laufen, wenn es um den Ausbau der Wildener Straße und die Verkehrsführung am Familienbad in Neunkirchen-Salchendorf geht. Das betonte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Karl-Heinz Petri. Seine Fraktion hatte zu einer Informations- und Ausspracheveranstaltung am Montagabend in den Freiengrunder Hof eingeladen. Rund 50 Interessierte, vor allem Anlieger, folgten der Einladung, diskutierten und fragten in lockerer Runde. Um Fragen zum aktuellen Stand zu beantworten, war auch Dipl-Ing. Klaus Bohmhammel von dem für die Planung zuständigen Ingenieurbüro Gewatec anwesend. Vor allem eine Frage trieb die Anlieger der Wildener Straße um: „Kommen Kosten auf mich zu?“ Diese Frage konnte Petri verneinen, was die Stimmung im Raum entspannte. Auch würden keine Auffahrten aufgerissen oder ähnliches, um neue Wasserleitungen zu verlegen, ergänzte später Bohmhammel auf Nachfrage. Lediglich, wenn der Standort einer Wasseruhr verändert werden müsste, müsse der Eigentümer dafür aufkommen.

Einbahnstraßenregelung im Frühjahr 2020

Weniger erfreute die Information, dass es im Frühjahr 2020 eine Einbahnstraßen-Regelung für einen Abschnitt der Wildener Straße geben wird. Der Verkehr von Wilden kommend in Richtung Neunkirchen wird frei sein. Wie genau der Verkehr von Neunkirchen aus umgeleitet wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Bohmhammel erklärte nach zuvor geäußerter Kritik, dass eine Lösung mit Ampel aufgrund der bereits vorhandenen Lichtsignalanlage und des hohen Verkehrsaufkommens nicht möglich sei. Auch der mögliche Kreisel am Ortseingang (die SZ berichtete) stößt auf wenig Gegenliebe. Die Kosten seien zu hoch, ein Kreisel sei unnötig. Die Befürchtung der Bewohner: Durch das erneute Anfahren steigt die Lautstärke. Sie schlugen Alternativen wie eine reduzierte Geschwindigkeit vor.

Karl-Heinz Petri betonte, dass die SPD den jetzt geplanten Kreisel für die finanziell beste und sicherste Variante halte, besonders für Kinder. Er machte ebenfalls den Standpunkt der SPD zu den KAG-Beiträgen noch einmal deutlich: Die Fraktion setze sich, nachdem der Antrag zur vollständigen Abschaffung von der Landesregierung abgelehnt wurde, dafür ein, dass Anlieger sich beim Straßenausbau nicht mit 70 oder 80 Prozent, sondern nur noch mit 40 Prozent beteiligen müssten.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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