Über Friedhof informiert

SPD Struthütten lud zur Bürgerversammlung ein

sz Struthütten. Auf gute Resonanz bei den Struthüttener Bürgerinnen und Bürgern stieß die vom SPD-Ortsverein angebotene Informationsveranstaltung zum neuen Friedhof. Neben den SPD-Ratsmitgliedern Alfred Becker und Dr. Günter Michel, den sachkundigen Bürgern Willi Schwarz, Rudolf Krauskopf und Gisela Becker sowie dem Fraktionsvorsitzenden Heinz-Werner Feuring waren 30 »Ströhrer« der Einladung gefolgt.

Ortsvereinsvorsitzender Alfred Becker begrüßte besonders Arno Krämer vom Hochbauamt, der die Planungen für den neuen Friedhof und die friedhofshalle erläutern sollte. Becker zeigte sich erfreut, dass die Probleme bei den Grundstücksverhandlungen für den neuen Friedhof beseitigt werden konnten und dass nunmehr sowohl Bau- als auch Haupt- und Finanzausschuss den vorgelegten Planungen zugestimmt hatten.

Arno Krämer stellte danach sowohl die einzelheiten für den neuen Friedhof als auch die neue Konzeption für die Friedhofshalle sehr anschaulich anhand der Pläne und Zeichnungen dar. Die anschließende Frage- und Diskussionsrunde, die vom Struthüttener Ratsmitglied Dr. Michel geleitet wurde, ergab zahlreiche Nachfragen und Anregungen zur Gestaltung von Friedhof und Friedhofshalle. So wurde beispielsweise das Fehlen eines Kühlraums ebenso bemängelt wie die räumlich knappe Notaufbahrung. Als Anregung wiesen die Bürger auf die beispielhafte Gestaltung der Urnengräber in Herdorf sowie die Außenanlage in Daaden hin.

Außerdem wurde eine ansprechende Einfriedung gewünscht. Im Ausgangsbereich sollte beachtet werden, dass bei den Schrägwänden durch den Einbau jeweils einer Tür die Verbindung zu den außerhalb der Trauerhalle stehenden Trauergästen gewährleistet werden könne. Als Standort für den Glockenturm wurde der rechte Bereich hinter dem Ausgang der Trauerhalle vorgeschlagen.

Auf weitere Nachfrage erläuterte Arno Krämer, dass der neue Friedhof mit der Halle nach den jetzigen Planungen im Herbst 2004 fertig gestellt sei. Bis dahin müsse der bisherige Friedhof genutzt werden. Das gelte auch für die noch auf dem alten Friedhof vorhandenen Doppelgräber.

Nach einer Reihe weiterer Vorschläge und Anregungen schloss Dr. Michel die Versammlung und machte deutlich, dass die SPD der vorgeschlagenen Kosteneinsparung von rund 52000 Euro zugestimmt habe, weil die Haushaltslage der Gemeinde Neunkirchen zum Sparen zwinge und die Folgekosten wegen der Auswirkungen auf die Gebührenhöhe niedrig gehalten werden müssten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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