Unbekannte beschmierten Denkmal, legten Feuer und zerstörten Holzfühlstation
Vandalen auf dem Luisenpfad unterwegs

Eigentlich hängen hier vier Holzröhren an der Fühlstation. Drei wurden nun von Unbekannten abgetreten. Außerdem zündelten sie in „Köppels Schlösschen“ (Hintergrund) und beschmutzten das Denkmal oberhalb des Friedhofs. Foto: privat
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  • Eigentlich hängen hier vier Holzröhren an der Fühlstation. Drei wurden nun von Unbekannten abgetreten. Außerdem zündelten sie in „Köppels Schlösschen“ (Hintergrund) und beschmutzten das Denkmal oberhalb des Friedhofs. Foto: privat
  • hochgeladen von Tim Lehmann (Redakteur)

tile Wiederstein. Es sollte ein schöner Sonntagsspaziergang werden. Doch das wohlige Wochenendgefühl blieb für Dieter Diehl auf dem Luisenpfad schnell auf der Strecke. Gleich an mehreren Stellen fand der Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Wiederstein Spuren von Vandalismus. Erst vor einem Vierteljahr hatten die Ehrenamtler den Erlebnisweg mit naturpädagogischem Konzept eröffnet. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Gemeinde Neunkirchen und wurde durch Leader-Mittel gefördert (ca. 11 000 Euro). Am Sonntag schritten nun keine lernbegierigen Kinder den Weg ab, sondern Polizisten, die sich von Diehl die Schäden zeigen ließen.

"Denkmalschändung!"

Der erste Schrecken hatte den Heimatvereinsvorsitzenden am Denkmal oberhalb des Friedhofs erwartet. Dort haben Unbekannte offensichtlich zunächst mit Zeitungspapier gezündelt und anschließend das Denkmal beschmiert. Er vermute, es sei Teer, der hochgespritzt sei und einen Streifen hinterlassen habe, so Dieter Diehl, der von „Denkmalschändung“ spricht.

Spuren eines Feuers gibt es auch in „Köppels Schlösschen“. In dem kurz nach der Gründung des Vereins 1913 von den Heimatfreunden erbauten Pavillon wurden Zeitungen und Holz verbrannt. Größere Schäden blieben zum Glück aus, sagt der Wiedersteiner. Auf dem Betonboden den „Rundtempels“ haben die Flammen keine weitere Nahrung gefunden. Dafür machten der oder die Täter ein Stück weiter an einer Holzfühlstation Halt. Dort traten sie drei Hohlelemente ab und demolierten eine kleine dazugehörige Edelstahltafel.

Erlebnisweg wird gut angenommen

Der Ärger über die mutwillige Zerstörung ist Dieter Diehl anzumerken. Wann genau die Unbekannten am Werk waren, kann er nicht sagen. Vor einer Woche sei er zuletzt den Luisenpfad abgegangen, da sei noch alles in Ordnung gewesen. Die Schäden müssen also zwischen dem 19. und 26. Januar entstanden sein.

Die Fühlstation wolle der Heimat- und Verschönerungsverein als Projektträger so schnell wie möglich wieder herstellen, erklärt der Vorsitzende. Der Weg werde sehr gut angenommen, meint Dieter Diehl. Insbesondere junge Familien seien dort oft unterwegs, hat er beobachtet. Für sie und alle anderen soll der Erlebnisweg nun zeitnah wieder instand gesetzt werden.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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