Erdwall und Wirtschaftsweg beschädigt
Vandalismus hinterlässt buchstäblich Spuren

Um den Wirtschaftsweg zwischen Daadenbach und Struthüttener Friedhof illegal als Abkürzung zu nutzen, werden schon mal kurzerhand Felsblöcke umgesetzt und die Böschung am Wendehammer wird be- bzw. überfahren (und beschädigt).
  • Um den Wirtschaftsweg zwischen Daadenbach und Struthüttener Friedhof illegal als Abkürzung zu nutzen, werden schon mal kurzerhand Felsblöcke umgesetzt und die Böschung am Wendehammer wird be- bzw. überfahren (und beschädigt).
  • Foto: Tim Lehmann
  • hochgeladen von Tim Lehmann (Redakteur)

tile Altenseelbach/Struthütten. Zum wiederholten Male haben Unbekannte die Barriere zwischen der Dieselstraße im Gewerbegebiet Daadenbach und dem Wirtschaftsweg, der zum neuen Friedhof Struthütten führt, missachtet und mutwillig beschädigt. Jüngst wurde der Erdwall am Wendehammer hinter der Firma Boller von einem schweren Fahrzeug mit grobstolligem Profil (mutmaßlich einem Traktor) überfahren, das eine tiefe Spur hinterließ. Auch die talwärts gelegene flache Böschung und der Wegesrand sind gefurcht. Der Wirtschaftsweg ist von Struthütten aus befahrbar, von der Daadenbach aus ist nur Fahrrädern die Durchfahrt gestattet. „Das Thema beschäftigt uns seit Jahren“, bestätigt Johannes Schneider, zuständiger Fachbereichsleiter im Rathaus, auf Nachfrage.

Böschung von schweren Fahrzeugen befahren

Es gebe „viele uneinsichtige Gruppen“, die die Sperrung für den Verkehr an dieser Stelle immer wieder ignorieren, etwa Motorcross-Fahrer, die im Bereich des Wendehammers die Böschung hinauffahren, beschreibt Schneider bekannte Vorfälle. Immer wieder würden sich auch Fahrer von Treckern und Geländewagen über die Durchfahrt-verboten-Regelung hinwegsetzen. Der Absperrpfosten, der die Zufahrt des Weges blockiert, wird buchstäblich rechts stehen gelassen, um die in diesem Bereich flacher werdende Böschung zu überwinden.

Dabei scheuten sie auch nicht die Mühe, Felsblöcke, die zusätzlich zum Erdwall die Durchfahrt verhindern sollten, beiseite zu schieben oder zu ziehen, berichtet der Fachbereichsleiter. Von der Bepflanzung mit Bäumen habe man bislang noch Abstand genommen. Diese müssten eine bestimmte Mindestgröße haben, damit sie für Fahrzeuge ein echtes Hindernis darstellen und nicht einfach überfahren werden. Hier sei mit Kosten von 500 bis 700 Euro zu rechnen, sagt Schneider – pro Baum wohlgemerkt. Er habe indes die Sorge, dass frisch gepflanzte Bäume (mit schwerem Gerät) herausgerissen oder gar abgesägt werden könnten.

Gemeinde verzichtet auf Anzeige gegen Unbekannt

Von einer Anzeige gegen Unbekannt sehe man nach Rücksprache mit der Polizei weiterhin ab. „Das macht keinen Sinn, wenn wir nicht Ross und Reiter nennen können“, erklärt Schneider. Man werde intern nun noch einmal andere Möglichkeiten diskutieren, um der Sache vielleicht endlich Herr werden zu können, verspricht er.

Der Wirtschaftsweg wurde vor etwa zehn Jahren mit einem Budget von rund 25.000 Euro angelegt. Er ist als Spazierweg abseits des Autoverkehrs bei den Bürgern beliebt, da er durch die wassergebundene Decke auch mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen gut zu nutzen ist.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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