Wasserversorgung problematisch

Herbstübung in Neunkirchen: Scheunenbrand im Anwesen Lemler forderte die Feuerwehr

sz Struthütten. »Im Anwesen Sabine Lemler am Malscheider Weg 62 hoch über Struthütten kommt es nach einem Kurzschluss im Scheunenbereich zu einem Brand, der die Feuerwehr Neunkirchen auf den Plan ruft.« Das war die Ausgangslage für die gemeinsame Abschlussübung der Neunkirchener Löschzüge. Nach dem Eintreffen der ersten Einheiten aus Struthütten ergibt eine Erkundung folgende Lage: »Der Brand in der Scheune weitet sich aus. Das mitgeführte Löschwasser reicht nicht aus.«

Da Struthüttens Löschzugführer Paul Ulrich Lindlein die unzureichende Wasserversorgung in diesem Bereich bekannt ist, werden umgehend die Wasser führenden Löschfahrzeuge der Feuerwehr Neunkirchen nachalarmiert. Zügig wird die Brandbekämpfung von Struthüttener und Altenseelbacher Trupps unter der Einsatzleitung von Alexander Jung durchgeführt. Auch über die Drehleiter mit Wendestrahlrohr greifen die Salchendorfer in die Bekämpfung des fiktiven Brandes ein. Atemschutztrupps durchsuchen den Scheunenbereich nach verletzten Personen. Die gibt es zum Glück nicht und so können der mitalarmierte RTW des DRK in Bereitschaft bleiben.

Pendelverkehr der Löschfahrzeuge

Ein Pendelverkehr der Löschfahrzeuge aus Neunkirchen, Salchendorf und Zeppenfeld sorgt dafür, dass beim Brandobjekt immer genügend Löschwasser zur Verfügung steht. Inzwischen ist von Wehrmännern aus Struthütten und Altenseelbach zusätzlich eine Wasserversorgung mit einer B-Schlauchleitung von rd. 500 Metern Länge von einem Hydranten am Ende der Ortsbebauung von Struthütten aufgebaut worden. Zur Druckverstärkung in dem steilen Gelände wird eine Pumpe zwischengeschaltet. Gravierend ist dennoch der Druckverlust, welcher bis zum Anwesen Lemler entsteht. Dennoch gelingt es, den Brand innerhalb kurzer Zeit zu löschen.

Bei einem realen Feuer in diesem Bereich hätte sicher eine Wasserversorgung von der Heller her aufgebaut werden müssen, da die Lieferleistung aus Hydranten gerade an dieser Stelle unzureichend ist. Beteiligt waren an dieser Abschlussübung ca. 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK.

Bei der »Manöverkritik« betonte Gemeindebrandinspektor Udo Ringer, dass bei dem Übungsobjekt die Wasserversorgung bekanntermaßen problematisch sei. Durch den Pendelverkehr der Löschfahrzeuge habe man die Sache aber gelöst. Auch die Enge des Objektes sei nicht einfach gewesen. Ringer: »Die Übung hat gezeigt, dass auch solche Dinge in den Griff zu bekommen sind.« Bürgermeister Manfred Gillé, der zusammen mit Feuerwehrsachbearbeiter Michael Hester das Geschehen verfolgte, betonte, dass das Zusammenspiel der Einheiten auch in solch einer schwierigen Lage gut funktioniert habe.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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