SZ

112 Corona-Tests bei SSI Schäfer
Zahlreiche Arbeiter infiziert

 SSI Schäfer beschäftigt insgesamt rund 1600 Mitarbeiter am heimischen Standort, davon etwa 1000 Werktätige inklusive Beschäftigten von Fremdfirmen in der Produktion und Logistik.
  • SSI Schäfer beschäftigt insgesamt rund 1600 Mitarbeiter am heimischen Standort, davon etwa 1000 Werktätige inklusive Beschäftigten von Fremdfirmen in der Produktion und Logistik.
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  • hochgeladen von Klaus-Jürgen Menn (Redakteur)

kay Neunkirchen. Jetzt hat die Problematik auch das südliche Siegerland erreicht: War die Anzahl an Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie bei dem Neunkirchener Unternehmen SSI Schäfer noch recht gering, so wurden in den vergangenen Tagen immer mehr positive Covid-19-Fälle festgestellt. In einem der Siegener Zeitung vorliegenden internen Anschreiben an die Mitarbeiter des Unternehmens heißt es, dass die Geschäftsleitung gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsämtern und den Werksvertrags- und Leiharbeitsfirmen, die am Standort Personal beschäftigen, zeitnah nach Bekanntwerden der Infektionen eine Testung von 112 Arbeitern veranlasst habe. Die Mitarbeiter von Fremdfirmen sind in Mehrfamilienhäusern in Neunkirchen untergebracht.

kay Neunkirchen. Jetzt hat die Problematik auch das südliche Siegerland erreicht: War die Anzahl an Corona-Fällen seit Beginn der Pandemie bei dem Neunkirchener Unternehmen SSI Schäfer noch recht gering, so wurden in den vergangenen Tagen immer mehr positive Covid-19-Fälle festgestellt. In einem der Siegener Zeitung vorliegenden internen Anschreiben an die Mitarbeiter des Unternehmens heißt es, dass die Geschäftsleitung gemeinsam mit den lokalen Gesundheitsämtern und den Werksvertrags- und Leiharbeitsfirmen, die am Standort Personal beschäftigen, zeitnah nach Bekanntwerden der Infektionen eine Testung von 112 Arbeitern veranlasst habe. Die Mitarbeiter von Fremdfirmen sind in Mehrfamilienhäusern in Neunkirchen untergebracht.
Auf Nachfrage bei Enrico Gazzano, zuständig für das globale Marketing und die Kommunikation des Unternehmens, erfuhr die SZ, dass das Gesundheitsamt das Unternehmen am 16. November darüber informiert habe, dass zwei Mitarbeiter im Werk 2 positiv getestet worden seien. Am Folgetag sei die Testung von 112 Arbeitern veranlasst worden. Vor diesem Hintergrund seien auch die Personen identifiziert worden, die bis zu dem Zeitpunkt symptomfrei gewesen seien. Die vorläufige Bilanz: Letztendlich sei, so der Unternehmenssprecher, etwa ein Viertel der Betroffenen positiv auf Covid-19 getestet worden – einige wenige Testergebnisse stünden noch aus.

Sofortmaßnahmen ergriffen

Die Corona-Fälle beschränkten sich hauptsächlich auf einen abgegrenzten Teilbereich des Produktionsstandortes Neunkirchen. „Unsere seit März eingeführten Schutzmaßnahmen gehen über das geforderte Maß hinaus. Mithilfe einer unternehmensinternen Taskforce wurde in Zusammenarbeit mit den Ämtern kontinuierlich daran gearbeitet, die Auswirkungen auf Mitarbeiter, Partner und Kunden so gering wie möglich zu halten. Zum Beispiel: Seit März dieses Jahres arbeiten die verschiedenen Werksteams am Standort Neunkirchen getrennt. Es wurden getrennte Wege definiert und ein Ausweis-Farbsystem entwickelt, damit eine rasche und klare Abgrenzung möglicher Fälle stattfinden kann“, erklärte Enrico Gazzano. In der aktuellen Situation seien Sofortmaßnahmen ergriffen worden und alle Infizierten sowie deren Kontaktpersonen hätten sich in häusliche Quarantäne begeben. Die Maßnahmen beinhalteten unter anderem tägliche Temperaturmessungen sowie das verpflichtende Tragen von zur Verfügung gestellten FFP2-Masken – wenn der Sicherheitsabstand von 1,50 Meter nicht dauerhaft eingehalten werden könne

Definitiv kein Hotspot

„Wir stehen mit den zuständigen Gesundheitsämtern, den Partnern und den Mitarbeitenden am Standort Neunkirchen im ständigen Austausch, um die Entwicklung der Situation zu überwachen und rechtzeitig weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls notwendig. Wir werden alle am Standort arbeitenden Personen bestmöglich schützen“, erklärte Enrico Gazzano.
Nach Angaben von Dr. Christoph Grabe, dem Leiter des Kreis-Gesundheitsamts, handelt es sich „hier definitiv nicht um einen Hotspot, der permanent gefüttert wird“.
Das Unternehmen beschäftigt insgesamt rund 1600 Mitarbeiter am heimischen Standort, davon etwa 1000 Werktätige inklusive Mitarbeiter von Fremdfirmen in der Produktion und Logistik.

Autor:

Kay-Helge Hercher (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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