„Zeit für einen Neuanfang“

sz Neunkirchen. „Ich kandidiere in Neunkirchen als gemeinsamer Kandidat von SPD, CDU, UWG und FDP, da es Zeit für einen Neuanfang ist. An der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung, den wirtschaftlichen Einbußen und der sinkenden Attraktivität der Ortsmitte ist dies sichtbar. Es gilt, die Herausforderungen der Zukunft zu sehen, anzupacken und dabei das Gute zu bewahren. Die Wiederherstellung und Sicherung der Leistungsfähigkeit von Neunkirchen durch eine solide, vernünftige und vorausschauende Finanzwirtschaft sind oberstes Ziel. Dabei setze ich folgende Prioritäten:

1. Wirtschaft: Neunkirchen hat sich wirtschaftlich schlechter entwickelt als Nachbargemeinden. Zudem hat die Wirtschaftskrise negative Auswirkungen auf die ökonomische Lage. Nun braucht die Gemeinde einen Bürgermeister mit wirtschaftlichem Sachverstand. Ich habe gute Kontakte zu Firmen und Einzelhändlern aufgebaut. Regelmäßige Unternehmergespräche, die Zusammenarbeit mit dem Werbering und dem „Forum Wirtschaft“ schaffen ein kooperatives Umfeld. Ein Regionalmarketingkonzept ist überfällig. Neunkirchen muss bekannter werden. Diese Themen sollen Chefsache sein, die nicht delegierbar sind.

2. Kultur und Vereine: Die Gemeinde lebt von der Kultur, den Vereinsangeboten und dem verlässlichen bürgerschaftlichen Engagement. Diese Angebote müssen erhalten und gefördert werden. Dazu gehört eine zentrale und reibungslos funktionierende Anlaufstelle für Vereine und Ehrenamtliche in der Gemeindeverwaltung.

3. Verwaltung: Eine gut funktionierende Kommunalverwaltung ist ein wichtiger Standortfaktor. Nur mit zufriedenen Mitarbeitern können wir eine Verwaltung zu einem kundenfreundlichen und effizienten „Unternehmen Gemeindeverwaltung“ mit angenehmer Arbeitsatmosphäre weiterentwickeln. Kontinuierliche Angebote wie Bürgermeistersprechstunden in allen Ortsteilen sollen dazu dienen, politische Entscheidungen verständlich und nachvollziehbar zu machen.

4. Familien, Kinder und Senioren: Neunkirchens Bevölkerung ist rückläufig, während benachbarte Kommunen sich über Zuwächse freuen. Diesem Negativtrend will ich Einhalt gebieten. Die Förderung der Bildung durch ein gutes Schulangebot, intensive Hilfestellungen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche gehören ebenso dazu wie regelmäßige Treffen mit den Pflegschaften in Schulen und Kindergärten. Auch dem demographischen Wandel müssen wir uns stellen. Wir brauchen ein seniorenfreundliches Umfeld, die sichere soziale Infrastruktur sowie Seniorenwohnanlagen auch für die sozial Schwachen in unserer Gesellschaft.5. Attraktivität: Die Ortsmitte ist momentan kein „Ort der Begegnung“. Das soll sie wieder sein. Mit gepflegter Sauberkeit, schönen Blumenbeeten und mehr gemütlichen Bänken ist dies zeitnah und kostengünstig möglich. Mit Konzepten gegen den Gebäudeleerstand im Ortskern sowie der Verbesserung des Straßenzustandes möchte ich Neunkirchen als Gemeinde gestalten, die zum Verweilen einlädt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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