Internationale Zwei-Tage-Enduro-Classik-Fahrt
„Mühlener Krug“ für „Altmeister“ Nickolai

Auf dem Weg zum Gesamtsieg in Mühlen: Rolf Nickolai.  Foto: privat
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  • hochgeladen von Redaktion Sport

sz Mühlen. Am vergangenen Wochenende fand in Mühlen in der Steiermark zum 5. Mal die Internationale Zwei-Tage-Enduro-Classik-Fahrt statt. Die österreichischen Enduro-Senioren organisieren alle zwei Jahre diesen Event, bei dem es um den „Mühlener Krug“ geht. Mehr als 250 Fahrer aus neun Nationen hatten für diese Veranstaltung ihre Nennung abgegeben, davon 160 aus Deutschland.

Am ersten Fahrtag mit zwei Runden à 55 km stand morgens zunächst eine Beschleunigungsprüfung auf dem Programm. Danach ging es durch die Wälder mit vielen steilen Auf- und Abfahrten von 900 Höhenmetern in Mühlen bis hinauf zur Tonnerhütte auf 1700 Metern. Hier fand dann ein Trial statt, und dort war auch die Zeitkontrolle. Von der Tonnerhütte ging es zurück nach Mühlen, wo dann an einem steilen Hang zum Abschluss der Runde die Sonderprüfung stattfand. Anschließend ging es mit der zweite Runde weiter. Mit dabei waren auch zwei Siegerländer Klassik-Endurofahrer. In der Klasse C5 (bis 250 ccm und bis Baujahr 1981), der mit 61 Nennungen am stärksten besetzten Klasse, fuhr Rolf Nickolai aus Zeppenfeld auf seiner Kramer ER 250ccm/2T im ersten und im zweiten Lauf die Bestzeit. Sven Roth aus Wahlbach fuhr auf seiner Kramer ERT 440ccm/2T in der Klasse C6 (48 Nennungen) ebenfalls gute Zeiten und belegte damit einen beachtlichen 6. Platz.

Am zweiten Fahrtag wurde nur eine Runde gefahren mit einer Sonderprüfung am Ende. Auch hier glänzte Rolf Nickolai mit der Bestzeit in seiner Klasse. Sven Roth behauptete seinen 6. Platz. Die Besonderheit kam dann zum Schluss, als noch eine Sonderprüfung mit Leaderboard gefahren wurde. Hier startete der letzte Fahrer seiner Klasse zuerst und der Beste fuhr zuletzt. Auf einem großen Display wurden dann sofort die Zeiten und der aktuelle Platz angezeigt. Rolf Nickolai fuhr wieder Bestzeit und gewann so seine Klasse. Sven Roth legte ebenfalls eine Bestzeit hin und verbesserte sich damit noch auf den 5. Platz. Die Überraschung war aber, dass Rolf Nickolai mit seinen 69 Jahren die „jungen Wilden“ im Griff hatte und zum zweiten Mal nach 2017 als Gesamtsieger der Veranstaltung den „Mühlener Krug“ gewann.

Autor:

Redaktion Sport aus Siegen

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