Medienpolitik

FDP: Rundfunkbeitrag halbieren und ARD und ZDF zusammenlegen

Euromünzen liegen auf einem Anschreiben zur Anmeldung für die Rundfunkgebühren.

Euromünzen liegen auf einem Anschreiben zur Anmeldung für die Rundfunkgebühren.

Düsseldorf (dpa/lnw). Die FDP in Nordrhein-Westfalen fordert, den Rundfunkbeitrag bis 2027 zu halbieren und ARD und ZDF zu einem bundesweiten Programm zusammenzulegen. Deutschland leiste sich europaweit den mit Abstand höchsten Beitrag, kritisierte der Chef der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne, am Mittwoch in Düsseldorf. Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei kein Freibrief für ein immer weiter ausuferndes Programmangebot.

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Das sollte sich auf Information, Bildung und Kultur konzentriert werden, forderte der FDP-Politiker. Der Anteil von Spielshows oder Quiz-Sendungen sollte hingegen sinken. Auch im Hörfunk könnten Radiowellen mit vergleichbarem Musik-Schwerpunkt fusionieren, um «unnötige Parallelangebote» zu vermeiden.

Empfehlenswert wären aus Sicht der Freidemokraten zudem «bundeseinheitliche transparente Gehaltsbänder für alle Festangestellten und freien Mitarbeiter». Intendantengehälter sollten auf etwa 15.000 Euro im Monat begrenzt werden.

© dpa-infocom, dpa:221130-99-724297/3

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